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Elbe-Elster Schwerpunkt-Einsatzgebiet

Elsterwerdas Feuerwehr in der Merzdorfer Straße.
Elsterwerdas Feuerwehr in der Merzdorfer Straße. FOTO: Feuerwehr
Elbe-Elster. Der Landkreis Elbe-Elster war am Mittwoch nach Angaben der Leitstelle Lausitz das Schwerpunkt-Einsatzgebiet für die Feuerwehren. Insgesamt zwölf Mal mussten die Wehren ausrücken, in zehn Fällen zu Bränden und umgestürzten Bäumen. Frank Claus

Im Landkreis Dahme-Spreewald waren es sechs, in Spree-Neiße zwei Einsätze.

Bereits am frühen Morgen musste Falkenbergs Feuerwehr einen Brand in einem leer stehenden Bahngebäude löschen. Böige Winde zogen nach 13 Uhr ins Elbe-Elster-Gebiet. Die Elsterwerdaer Feuerwehr war gefordert, um umgekippte Bäume in der Burgstraße, in der Merzdorfer Straße und auf dem Reißdamm zu beseitigen. Auch im Stadtgebiet Uebigau-Wahrenbrück waren Kameraden nach dem Sturm im Einsatz, unter anderem, um auf der Straße nach Beiersdorf, Abzweig Zinsdorf, und zwischen Langennaundorf und München, umgestürzte Bäume zu beseitigen.

Die Kameraden der Feuerwehr aus Plessa und Bahnmitarbeiter haben an der Bahnstrecke Plessa-Lauchhammer ebenfalls Äste aus der Oberleitung und von den Schienen räumen müssen.

Bad Liebenwerdas Kämmerer Gerd Engelmann verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass nach dem Juni-Sturm vermutlich noch einige instabil gewordene Bäume zu beachten seien. Am Rodelberg im Dichterviertel sei ein großer Baum kürzlich ohne Windeinwirkung umgebrochen.