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Elbe-Elster-Schulen bereit für den Start

Die Berg-Grundschule Doberlug-Kirchhain hat in den Ferien im Untergeschoss zur Hofseite neue Fenster bekommen. Mario Wendt von der Firma Eichstädt arbeitet an der Abdichtung und der neuen Verklinkerung im Sockelbereich.
Die Berg-Grundschule Doberlug-Kirchhain hat in den Ferien im Untergeschoss zur Hofseite neue Fenster bekommen. Mario Wendt von der Firma Eichstädt arbeitet an der Abdichtung und der neuen Verklinkerung im Sockelbereich. FOTO: Heike Lehmann
Elbe-Elster. Für den ersten Schultag laufen derzeit überall an den Schulen im Landkreis die Vorbereitungen nach Plan, teilt die Kreisverwaltung mit. Insgesamt werden nach derzeit vorliegenden Zahlen 11 234 Schüler in Elbe-Elster zur Schule gehen - davon 4935 in der Primarstufe sowie 3333 in der Sekundarstufe I. pm/ru/sk

2226 Schüler besuchen das Oberstufenzentrum Elbe-Elster. Weitere 614 lernen in der Sekundarstufe II an den vier Gymnasien, teilt die Kreisverwaltung mit.

In der Gesamtzahl berücksichtigt sind 216 Schülerinnen und Schüler an den Förderschulen "Lernen" des Landkreises und 126 an den Förderschulen mit dem Schwerpunkt "Geistige Entwicklung".

An 23 Grundschulen und vier Oberschulen mit Grundschulteil sind 825 Kinder zur Einschulung angemeldet. Auf diesem Niveau bewegt sich die Anzahl der Erstklässler seit dem Jahr 2010. Nur 2013 wurden mit 783 weniger als 800 Abc-Schützen gezählt.

Wenn die Klingel am Montag zur ersten Stunde ruft, werden alle Grundreinigungen, Renovierungs-, Maler-, Wartungs- und Reparaturarbeiten erledigt sein.

Darüber hinaus wurde in den Ferien auch investiert, heißt es aus der Landkreisverwaltung. Am Standort der Oberschule und des Beruflichen Gymnasiums in Falkenberg zum Beispiel erwartet die Schüler eine neue Fahrradabstellanlage. Am Oberstufenzentrum Elsterwerda sorgen zum Schulstart neue Fenster für mehr Durchblick. Nicht zuletzt wurde am Elsterschlossgymnasium Elsterwerda am Erweiterungsbau an der Musikschule ein Fahrstuhl eingebaut und ein zweiter Rettungsweg angelegt. "Als Eigentümer und Bauherr von 15 allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen an 19 Standorten, einschließlich der Abteilungen des Oberstufenzentrums, stellen wir uns der Verantwortung für optimale Lern- und Bildungsangebote. Wir haben in den zurückliegenden Jahren viel in moderne, ansprechende und gut ausgestattete Schulen bei uns im Landkreis investiert und können unseren Kindern gute Angebote machen", sagt Bildungsdezernent Roland Neumann. Da reihe sich auch der aktuelle Schulneubau der Oberschule "Robert Reiss" in Bad Liebenwerda ein, der voll im Zeitplan liege und voraussichtlich im April 2018 fertiggestellt sein wird.

Kräftig Hand angelegt wurde in den Sommerferien auch in den Schulen in der Region Herzberg, die sich in Trägerschaft der Städte und Gemeinden befinden. In der Elsterlandgrundschule in Herzberg sind zum Beispiel in den Sommerferien Malerarbeiten in den Treppenhäusern ausgeführt und die Holzhandläufe gestrichen worden, teilt Ingrid Müller vom Herzberger Bauamt mit. Außerdem haben die Maler in einem Klassenraum im Kellergeschoss gearbeitet. In den Mittelfluren wurden zudem Beschriftungen angebracht, um Schülern und Besuchern der Schule eine bessere Orientierung zu ermöglichen.

In der Grundschule in Falkenberg wird gerade zum Endspurt "geblasen". Der barrierefreie Zugang auf der Hofseite ist so gut wie fertig. Die letzten Pflastersteine werden auf den beiden neuen Rampen verlegt. Die beiden Eingänge sind dann neu hergerichtet. Allerdings haben die Arbeiten an der Fassade erst begonnen und werden noch einige Wochen dauern. Das war von Anfang an so geplant, ist aus dem Rathaus zu erfahren. Kriterium war, die Bereiche am Schulhof pünktlich zum Schuljahresbeginn fertigzubekommen. Das sei im Wesentlichen geschafft, bilanziert die städtische Finanzchefin Marion Casper. "Was Krach macht, ist dort fertig", berichtet sie nach der gestrigen Bauberatung.

Und auch in Schlieben heißt es fertig werden. Am Haus 4 sind die Arbeiten im Zuge der energetischen Sanierung des Gebäudes weitgehend abgeschlossen. Ob Schallschutzdecke im Speiseraum, neue Beleuchtung und Trennwand, das Herstellen der Barrierefreiheit sowie das Sanieren von Dach und Fassade - es bleiben nur kleine Restarbeiten, die bei laufendem Betrieb in der nächsten Woche zu realisieren sind, heißt es aus dem Bauamt des Amtes in Schlieben. Noch unangefasst ist die Treppe am Eingang vom Haus 3, die saniert werden soll. Aber diese Arbeiten könnten bei laufendem Schulbetrieb ausgeführt werden, ist man übereingekommen.

Schwerpunkt in der Grundschule in Wahrenbrück war in den Ferien die Turnhalle. Fußbodendämmung und -erneuerung stand auf dem Plan. Bis auf wenige Restarbeiten, die gleich Anfang nächster Woche abgeschlossen seien, sodass die Halle für den Schulsport ab Mittwoch nutzbar sein sollte, habe man das Vorhaben geschafft abzuarbeiten, informiert Andreas Claus, Bürgermeister in Uebigau-Wahrenbrück. Der Einschulung am Samstag, die in der Turnhalle gefeiert wird, stehe aber nichts im Weg. Die 37 Abc-Schützen weihen sie sozusagen nach den Arbeiten ein.