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Einkaufsführer
Elbe-Elster  schmeckt ausgezeichnet

Frischen Fisch gibt es auch in Elbe-Elster. Dafür sorgt u. a. Uwe Keil, Inhaber der Teichwirtschaft Hammermühle in Lindena 
Frischen Fisch gibt es auch in Elbe-Elster. Dafür sorgt u. a. Uwe Keil, Inhaber der Teichwirtschaft Hammermühle in Lindena  FOTO: Lars Reßler
Elbe-Elster. Ob Backwaren, Bio-Fleisch oder Fisch - Elbe-Elster stellt sehr viel selbst her, was der Gaumen begehrt. Der aktualisierte Einkaufsführer für regionale Produkte und Dienstleistungen liegt jetzt druckfrisch vor. Von Manfred Feller

Natürlich gibt es in jedem größeren Ort in Elbe-Elster nicht alles an einheimischen Produkten und Dienstleistungen. Was aber die Hersteller und Dienstleister im Landkreis in der Summe zu bieten haben, das braucht keinen Vergleich mit den Nachbarn in Brandenburg und Sachsen zu scheuen.

Der aktuelle, handliche Einkaufsführer „Regional einkaufen im Elbe-Elster-Land“ ist zwar mit 110 Seiten ziemlich stark, präsentiert aber doch nur eine Auswahl der heimischen Angebote. „Jeder Bäcker und jeder Fleischer könnte ebenso aufgeführt werden“, sagt Sabine Münster, Mitarbeiterin Landwirtschaft/Projekte bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster mbH mit Sitz in Bad Liebenwerda. „Wir haben hier jedoch gezielt jene angesprochen, die vor allem den heimischen Wirtschaftskreislauf befördern. Die also im Wesentlichen regionale Rohstoffe verarbeiten.“ 65 Anbieter von Produkten, speziellen Dienstleistungen und Aktivitäten haben insgesamt Platz gefunden.

Die Palette ist bunt. Sie reicht von A wie Agrargenossenschaft Dollenchen/Lieskau über B wie Biokiste Lausitz in Malitschkendorf, F wie Fischfeinkostproduktion und -räucherei Suhr in Langennaundorf, G wie Gerberei Manfred Oettrich in Doberlug-Kirchhain, K wie Kaffeerösterei Andreas Bintig in Herzberg bis P wie Pomologischer Schau- und Lehrgarten Döllingen - und so weiter.

Sabine Münster von der EE-Wirtschaftsförderung mit dem neuen und den alten Einkaufsführern.
Sabine Münster von der EE-Wirtschaftsförderung mit dem neuen und den alten Einkaufsführern. FOTO: Manfred Feller / LR

Der Einkaufsführer ist aus Sicht von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski „nicht nur eine Orientierungshilfe für die Besucher unseres Landkreises, sondern auch ein Angebot für alle Einwohner, ihren Kreis neu zu entdecken und die Einkaufsmöglichkeiten umfassend zu nutzen“. Diesem Angebot im Vorwort des Heftes ist nichts hinzuzufügen.

Die Broschüre gibt es seit zehn Jahren. Sie ist eine gemeinsame Produktion von Wirtschaftsförderung, Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und Landkreis. Alle bisherigen Ausgaben seien zügig vergriffen gewesen.

Ein Essen unter freiem Himmel auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda. Auf der Speisekarte steht natürlich auch das, was der Landwirtschaftsbetrieb mit Gastronomie und Beherbergung anzubieten hat.
Ein Essen unter freiem Himmel auf dem Bieligkhof in Bad Liebenwerda. Auf der Speisekarte steht natürlich auch das, was der Landwirtschaftsbetrieb mit Gastronomie und Beherbergung anzubieten hat. FOTO: Lars Reßler

„Der Einkaufsführer hat mit ein paar Blättern angefangen“, weiß Sabine Münster. „Heute ist es ein dickes Heft.“ Die Auflage in der Größenordnung von 7500 Exemplaren will bezahlt werden. Die Kosten teilen sich die Sparkasse Elbe-Elster als größter Geldgeber mit 4500 Euro, die Initiative Sächsisches Brandenburg, das Brandenburger Landwirtschaftsministerium und der Bund. Die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen konnten eine oder zwei Heftseiten für ihre Präsentation zu einem vertretbaren Preis von 55 beziehungsweise 100 Euro plus Mehrwertsteuer kaufen. Doch nicht jeder Angesprochene sei bereit gewesen, diese Summe hinzulegen.

Bei so viel unterschiedlichem Grün geht jedem Grundstücksbesitzer das Herz auf. Anke Schenk, Inhaberin der Baumschule Saathainer Mühle, weiß, was ihre Kundschaft wünscht.
Bei so viel unterschiedlichem Grün geht jedem Grundstücksbesitzer das Herz auf. Anke Schenk, Inhaberin der Baumschule Saathainer Mühle, weiß, was ihre Kundschaft wünscht. FOTO: Lars Reßler

Der Einkaufsführer kann gratis mitgenommen werden. Bereits jetzt oder demnächst liegt er bei der Wirtschaftsförderung in Bad Liebenwerda (Burgplatz1 ), in der Naturparkverwaltung der Kurstadt, in den Tourist-Informationen des Landkreises, bei den sich präsentierenden Anbietern und in den kommunalen Verwaltungen aus. Er kann auch auf der Internetseite der Wirtschaftsförderung (www.rEEgional.de) nachgelesen werden oder in Papierform bestellt werden.