Die Verbandsgemeinde Liebenwerda hat jetzt einen „Verbandsgemeinde Kurier“. Das neue Mitteilungsblatt löst die bisherigen Mitteilungsblätter der Städte Bad Liebenwerda, Falkenberg, Uebigau-Wahrenbrück und Mühlberg ab. Wie Hauptamtsleiterin Corinna Brandt erklärt, hätte es in den vier Städten bislang unterschiedliche Formen der Mitteilungsblätter gegeben. Einige hätten das Mitteilungsblatt für kommunale Angelegenheiten geführt und dazu ein extra Amtsblatt für amtliche Bekanntmachungen. In einige Städten sei das Amtsblatt Bestandteil des Mitteilungsblattes gewesen.

Um im ersten Jahr nach Bildung der Verbandsgemeinde alle Fristen für Verlautbarungen aus den Städten zu wahren, habe sich die Verwaltung entschieden, zunächst im Zweiwochenrhythmus alle Haushalte zu informieren. Später sei eine monatliche Erscheinungsweise vorgesehen. Inhaltlich solle sich zu den vorher erschienen Mitteilungsblättern wenig ändern, wenngleich redaktionelle Kürzungen aufgrund des größeren Einzugsbereiches möglich sein könnten. Vorteil, so Corinna Brandt: „Die Einwohner erfahren jetzt aus dem Leben in allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde.“

Die Zuständigkeiten in den Städten bleiben wie gehabt. In Bad Liebenwerda sind Korinna Tischer und Karsten Bär Ansprechpartner, in Mühlberg Katrin Marth, in Falkenberg René Schulze und in Uebigau-Wahrenbrück Elke Friedrich. In der ersten Ausgabe informiert Verbandsgemeindebürgermeister Herold Quick zum Stand der Neuorganisation der Verwaltung.

Demnach seien nach der Zusammenlegung der Finanzabteilung und des Hauptamtes am Standort Bad Liebenwerda, das Bauamt und das Ordnungsamt inzwischen in Falkenberg angekommen. Das Einwohnermeldeamt sei inzwischen komplett arbeitsfähig. Die Bürgerämter jeder der vier Städte hätten ebenfalls ihre Arbeit aufgenommen. Überall könne es jedoch noch kleinere Anlaufschwierigkeiten geben.