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| 18:33 Uhr

Aus der Elbe-Elster-CDU
Stübgen weiter Kreischef, Heinrich-Jaschinski soll Landrat bleiben

Darauf können sie anstoßen: Mit fast gleichem Ergebnis ist Michael Stübgen (2.v.r.) am Freitag als CDU-Kreisvorsitzender bestätigt und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) für die Fortführung seines Amtes nominiert worden.  Die Noch-Landtagsabgeordnete Anja Heinrich (Mitte) hat für den Kreisvorstand nicht mehr kandidiert, da sie sich ab Februar auf ihren Bürgermeister-Posten in Elsterwerda konzentrieren will. Im Parteivorstand ist unter anderem auch Thomas Boxorn (2.v.l.). Noch auf dem Foto, entstanden vorm 13. Politischen Aschermittwoch  in Doberlug-Kirchhain, ist Philip Gursch (l.).
Darauf können sie anstoßen: Mit fast gleichem Ergebnis ist Michael Stübgen (2.v.r.) am Freitag als CDU-Kreisvorsitzender bestätigt und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (r.) für die Fortführung seines Amtes nominiert worden. Die Noch-Landtagsabgeordnete Anja Heinrich (Mitte) hat für den Kreisvorstand nicht mehr kandidiert, da sie sich ab Februar auf ihren Bürgermeister-Posten in Elsterwerda konzentrieren will. Im Parteivorstand ist unter anderem auch Thomas Boxorn (2.v.l.). Noch auf dem Foto, entstanden vorm 13. Politischen Aschermittwoch in Doberlug-Kirchhain, ist Philip Gursch (l.). FOTO: Heike Lehmann
Elbe-Elster. Aus der Elbe-Elster-CDU: Michael Stübgen behält seinen Posten als Kreisvorsitzender und Christian Heinrich-Jaschinski soll Elbe-Elster-Landrat bleiben. Von Frank Claus

Der CDU-Kreisverband Elbe-Elster hat am vergangenen Freitag einen neuen Kreisvorstand gewählt. Der Finsterwalder CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Stübgen wurde mit 89,74 Prozent der Stimmen als Vorsitzender bestätigt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei hervor. Michael Stübgen hat sich damit aus dem Umfragetief befreit, in das er bei der Mitgliederversammlung im Jahr 2015 gefallen war. Damals erzielte er nach parteiinternen Personalquerelen nur noch 73,9 Prozent der Stimmen – im Jahr 2013 waren es noch 92,5 Prozent.

Als Stellvertreter wurden das Mitglied des Landtages, Rainer Genilke, sowie Ute Lubk, Michael Oecknigk und Dr. Sebastian Rick gewählt. Als langjährige stellvertretende Vorsitzende wurde die CDU-Landtagsabgeordnete und künftige hauptamtliche Bürgermeisterin von Elsterwerda, Anja Heinrich aus dem CDU-Kreisvorstand verabschiedet. Anja Heinrich kandidierte nicht erneut für den Kreisvorstand. Sie wolle sich „vollumfänglich ihrem Amt als Bürgermeisterin widmen“, teilt die Partei mit.

Michael Stübgen hat das Nahziel seiner Partei so formuliert: „Schwerpunkt der künftigen Arbeit des Kreisvorstandes wird natürlich die Vorbereitung der Kommunalwahl im Mai des kommenden Jahres sein, aus der die CDU wieder als stärkste Kraft im Landkreis Elbe-Elster hervorgehen will.“

Für die Finanzen des Kreisverbandes ist laut Elbe-Elster-CDU weiterhin Harald Stolley zuständig. Die neu geschaffene Position des Mitgliederbeauftragten fülle Frank Richter aus. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Knut Abraham, Waldemar Bartzsch, Thomas Boxhorn, Claudia Breithor, Marten Frontzek, Jörg Gampe, Marianne Holst, Susann Kirst, Sybille Reimschüssel, Uwe Roland, Martin Schiffner, Julia Schlegel, Cornelia Schülzchen und Martin Winzer.

Die Mitglieder des Kreisverbandes nominierten an diesem Abend auch den CDU-Kandidaten für die Landratswahl in Elbe-Elster am 22. April 2018. Amtsinhaber Landrat Christian Heinrich-Jaschinski erhielt der Mitteilung zufolge 89,68 Prozent Zustimmung bei 127 anwesenden Mitgliedern.

Michael Stübgen dazu: „Mit Christian Heinrich-Jaschinski an der Spitze hat der Landkreis Elbe-Elster in den letzten acht Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen.“ Der Kreisvorsitzende sieht im Aus für die geplante Kreisgebietsreform eine entscheidende Grundlage dafür, dass Christian Heinrich-Jaschinski die Chance hat, weiter an der Verwaltungsspitze zu agieren. In der Pressemitteilung lässt er sich so zitieren: „Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgerinnen unseres Landkreises für ihr Engagement gegen die unsägliche rot/rote Kreisgebietsreform, denn erst das Scheitern der selbigen gibt uns die Möglichkeit, mit unserem Landratskandidaten Christian Heinrich-Jaschinski die erfolgreiche Entwicklung unseres Heimatkreises in seinen bisherigen Strukturen fortzusetzen.“

Die Amtszeit von Landrat Christian Heinrich-Jaschinski endet am 14. April 2018. Er hat sich bereit erklärt, das Amt bis zum Wahltermin auszuführen. Sollte weder am 22. April noch am 6. Mai ein Kandidat oder eine Kandidatin die erforderliche Mehrheit erhalten, dann liegt die Verantwortung in den Händen des Kreistages. Er würde auf seiner Sitzung am 2. Juli 2018 einen neuen Landrat oder eine Landrätin wählen. Christian Heinrich-Jaschinski: „Ich stehe für eine zweite Amtszeit zur Verfügung und freue mich über die Unterstützung meiner Partei bei 113 von 127 möglichen Stimmen. Es ist für mich ein klarer Auftrag und Ansporn zugleich!“