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| 02:38 Uhr

Elbe-Elster bessert Haushaltskasse von Medizinstudenten auf

Tobias Juraschek (M.) aus Schönborn studiert Medizin im 5. Semester an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er unterzeichnete seinen Vertrag im Beisein von Dr. Erhard Wolf (l.), Aufsichtsratsvorsitzender am Elbe-Elster-Klinikum, und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski am 27. November in Herzberg.
Tobias Juraschek (M.) aus Schönborn studiert Medizin im 5. Semester an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er unterzeichnete seinen Vertrag im Beisein von Dr. Erhard Wolf (l.), Aufsichtsratsvorsitzender am Elbe-Elster-Klinikum, und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski am 27. November in Herzberg. FOTO: Kreisverwaltung
Elbe-Elster. Auch in diesem Jahr unterstützt der Landkreis Elbe-Elster zwei weitere angehende Mediziner: Tobias Juraschek aus Schönborn und Aaron Seehausen aus Hohenseefeld (Teltow-Fläming) haben ihre Verträge über die Studienbeihilfe überreicht bekommen. Der Landkreis, das Elbe-Elster-Klinikum und die Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" haben das Geld bereitgestellt. red/SvD

Es gibt für maximal vier Jahre monatlich bis zu 500 Euro.

Nach wie vor ist die Sicherung des medizinischen Nachwuchses ein wichtiges Anliegen, für das sich Kreisverwaltung und Kreistag einsetzen. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU): "Wir sind mit der gehobenen Grundversorgung durch das Elbe-Elster-Klinikum und einem im Vergleich noch recht dichten Netz niedergelassener Ärzte an dieser Stelle ordentlich aufgestellt. Allerdings können und dürfen wir uns auf diesem Ist-Stand nicht ausruhen." Deswegen vergibt der Landkreis seit 2010 eine Studienbeihilfe für werdende Mediziner, als einer der ersten Landkreise im Land Brandenburg. Diese finanzielle Unterstützung für junge Ärzte hat zum Ziel, den medizinischen Nachwuchs in die Region zu holen und hier möglichst sesshaft zu machen.

Im Elbe-Elster-Klinikum habe die Initiative von Anfang an Zustimmung gefunden und so war schnell ein Partner gewonnen, der insbesondere bei der Finanzierung des Stipendienprogramms und bei der Weiterbildung der jungen Ärzte eine wichtige Rolle spielt, berichtet Heinrich-Jaschinski.

Das Stipendium wurde schon 19-mal vergeben. Laut Kreisverwaltung absolvieren momentan sechs Absolventen, die davon profitierten, im Elbe-Elster-Klinikum als Arzt in Weiterbildung Teile ihrer Facharztausbildung in der Inneren Medizin, Anästhesie und Chirurgie. Eine weitere Stipendiatin hat ihr Studium beendet und macht derzeit ihre Facharztausbildung im Bereich Innere Medizin in Cottbus am Carl-Thiem-Klinikum. Ein anderer Stipendiat macht im Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt und Dresden-Neustadt in der Fachrichtung Innere Medizin seine Facharztausbildung.