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| 18:28 Uhr

Elbe-Elsters Grüne-Woche-Auftritt:
EE – wie einfach einzigartig

Ein Foto aus dem Vorjahr: Noch nichts gemacht und schon geschwitzt – Falkenbergs Tanzmäuse bahnen sich den Weg durch die proppenvolle Halle zu ihrem Auftritt.
Ein Foto aus dem Vorjahr: Noch nichts gemacht und schon geschwitzt – Falkenbergs Tanzmäuse bahnen sich den Weg durch die proppenvolle Halle zu ihrem Auftritt. FOTO: Frank Claus
Elbe-Elster. Ein Jahr nach dem Luther-Pass: Hut auf! – Der Landkreis will zur Grünen Woche seine Marketingoffensive fortsetzen. Von Frank Claus

Ist der Elbe-Elster-Auftritt aus dem Vorjahr noch zu toppen? Brandenburger Marketingpreise für den Luther-Pass und die Brandenburger Bierstraße (wesentlich initiiert vom Finsterwalder Brauhaus), Goldene Brezeln für Bäckereien, Qualitätszertifikate für Wasser- und Milchverarbeiter und dazu ein Elbe-Elster-Stand, den täglich Hunderte frequentierten – das alles war EE vor einem Jahr bei der Grünen Woche in Berlin. Elbe-Elster hat so stark aufgetrumpft, dass es in Folge mit fast zehn Prozent mehr Gästen im Landkreis den bislang höchsten Besucherzuwachs verzeichnen konnte und damit Brandenburg-Sieger wurde.

Janine Kauk, Elbe-Elsters Marketingbeauftragte, sagt es klipp und klar: Auf Lorbeeren ausruhen ist nicht. Und sie weiß, dass viele Mitstreiter inzwischen an einem Strang ziehen. „Der Erfolg des Luther-Passes hat viele noch engagierter und selbstbewusster gemacht“, sagt sie. So auch Sabine Münster, die im Auftrag der Regionalen Wirtschaftsförderung den EE-Auftritt koordiniert. Zwei Dinge will der Landkreis in Berlin diesmal richtig publik machen, das neue Regionalsiegel und die Online-Vertriebsstruktur sorEEgio. Mit Letzterer werden regional erzeugte Produkte in Elbe-Elster, der Lausitz und im südlichen Brandenburg vertrieben.

Doch weil mit Flyern und Aufklebern nur noch wenig Staat zu machen ist, setzt Elbe-Elster auf Hut. Auf der weltgrößten Verbrauchermesse präsentiert sich die Region diesmal mit einer Schnitzeljagd, die zu namhaften Ausstellern aus Elbe-Elster in der Brandenburghalle 21a führt. Wer von den Ständen der Mineralquellen Bad Liebenwerda GmbH, der Bauer Fruchtsaft GmbH Bad Liebenwerda, der ODW Frischeprodukte GmbH Elsterwerda, dem Finsterwalder Brauhaus und dem Elbe-Elster-Gemeinschaftsstand fünf Sticker sammelt, darf als Trophäe einen feschen Strohhut mit nach Hause nehmen – solange der auf 300 Stück limitierte Vorrat reicht.

Wie ernst Elbe-Elster den Auftritt in Berlin nimmt, belegt die Tatsache, dass sich der Landkreis schon einen Tag vor der Eröffnung präsentiert – nämlich beim Vorab-Rundgang des Agrarministers. „Elbe-Elster ist auch da, wo der Pfeffer wächst“, sagt Sabine Münster und macht auf den nächsten Marketing-Clou aufmerksam. Beim Rundgang des Ministers, der von einem stattlichen Medientross begleitet wird, stellt die Baumschule Graeff aus Zeischa den selbst angebauten Szechuanpfeffer vor, den die Fleischerei Arnold aus Kraupa in leckerer Wurst verarbeitet.

Der Elbe-Elster-Stand in der Brandenburghalle wird in der gesamten Woche mit wechselnden Ausstellern besetzt sein. Aus einer Pressemitteilung des Landkreises sind die Details zu entnehmen: Genutzt werde der Stand demnach vom Mitteldeutschen Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda (19. Januar, Kasperle lädt zum Kräuterschmaus), der Kaffeerösterei Loos (20. Januar), der Fleischerei Baehr aus Fermerswalde (21./22. Januar), sorEEgio Finsterwalde (23. Januar, Vorstellung der Vermarktungsstruktur sorEEgio), Pepe’s M&I-Service aus Elsterwerda (24. Januar, alles vom Imker), dem Bieligkhof Bad Liebenwerda (25. Januar, Landwirtschaft, Direktvermarktung, Hotel und Wasserwanderstation), Alpaca Island aus Hohenbucko (26. Januar, Wollprodukte), Alpacas of Density aus Pießig (27. Januar, Kleidung und Accessoires) und Naturfarben und Lehm Gruhno (28. Januar, Gesund bauen und leben).

Darüber hinaus gestaltet der Landkreis am 22. Januar Bühnenprogramme in den Hallen 21a und 4.2., wo die Region Elbe-Elster Produkte regionaler Erzeuger mit Kultur und Kulinarik einem breiten Publikum präsentiert. Mit von der Partie sind außerdem das Orchester der Berg­arbeiter Plessa zusammen mit dem Jugendblasorchester der Lindenschule Plessa und die „Tanzmäuse“ aus Falkenberg/Elster sowie das Duo Tom Gavron und Robby Fuchs.

Erfolgreiche Schnitzeljäger sind diesmal in der Brandenburghalle gefragt. Am Elbe-Elster-Stand erhalten sie als Dank einen Strohhut von Sabine Münster und Janine Kauk (r.).
Erfolgreiche Schnitzeljäger sind diesmal in der Brandenburghalle gefragt. Am Elbe-Elster-Stand erhalten sie als Dank einen Strohhut von Sabine Münster und Janine Kauk (r.). FOTO: Frank Claus / LR
Auch aus 2017: Bauer Fruchtsaft und nebenan Mineralquellen Bad Liebenwerda: Immer mehr Besucher meinen beim Verkosten: „Kennen wir doch!“
Auch aus 2017: Bauer Fruchtsaft und nebenan Mineralquellen Bad Liebenwerda: Immer mehr Besucher meinen beim Verkosten: „Kennen wir doch!“ FOTO: Frank Claus