Wer kennt es nicht? Was schenke ich bloß? Und wenn schon einen Gutschein, dann wofür? Bad Liebenwerdas Handels-, Handwerks- und Gewerbeverein will seinen Kunden diese Überlegung jetzt einfacher machen. Etwa 12 000 Euro will der Verein in die Einführung der BaLi CityCard investieren.

Für die Finanzierung soll neben einer angestrebten Förderung aus dem Innenstadtfonds auch der Gewinn aus der IHK City-Offensive (5000 Euro) verwendet werden.

Mit CityCard in vielen Geschäften einkaufen

Das Kartenprinzip ist schnell erklärt: In einem teilnehmenden Geschäft kann die Karte mit einem Guthaben aufgeladen werden. Dazu gibt es einen Flyer, auf dem alle Geschäfte aufgelistet sind, in denen dann eingekauft werden kann. Das Guthaben wird auf einem eigens angelegten Konto des Vereins verwaltet. Die Kunden können sich jederzeit online oder in den Geschäften über ihren eigenen Guthabenstand informieren.

Reisebüros, Gastronomen, Floristen für CityCard begeistern

25 Teilnehmer sind nötig, um die Card effizient an den Start bringen zu können. „Diese Interessenten haben wir zusammen“, sagt Susanne Melchior, die Vorsitzende des Vereins. Dennoch möchte man gern mit mehr starten. „Wir rechnen da unter anderem noch mit Friseurgeschäften, Reisebüros, Gastronomen, Floristen und Apotheken, die sich beteiligen“, sagt Vereinsmitglied Ronny Weidner, dessen Werbeagentur den Markteintritt begleitet. Schließlich solle erreicht werden, dass in der Region eingekauft werde und so die Einzelhandelsvielfalt erhalten werden kann.

Hauptsponsor für CityCard gesucht

Gesucht wird auch noch ein Hauptsponsor für die Rückseite der attraktiven CityCard, die aus recycelbarem Material zunächst in einer Auflage von 10 000 Karten hergestellt werden soll. Wer Interesse hat, könne sich entweder an Susanne Melchior (Melchior-Moden) wenden oder auf www.hhg-badliebenwerda.de den Umfragebogen ausfüllen.