In einer feierlichen Zeremonie ist vor dem Kulturhaus Plessa mit Vertretern der Gemeinde, des Amtes und des Naturparkes die neue Naturparkbank eingeweiht worden. In jedem neuen Jahr wird vor dem Naturparkfest in den immer wieder neuen Naturparkgemeinden überlegt, was der Naturpark und die jeweilige Gemeinde auf den Weg bringen könnten, was über das Naturparkfest hinaus für einen längeren Zeitraum im Ort Bestand haben könnte. Dabei haben sich auf die jeweilige Gemeinde abgestimmte individuelle Sitzgelegenheiten als die Wahl des Machbaren herauskristallisiert. In vielen Naturparkgemeinden gibt es diese größeren Sitzgelegenheiten jetzt schon.

In Plessa ist die Wahl des Themas auf die Bergbaugeschichte des Ortes gefallen und damit auf die erste Förderbrücke der Welt, damit auf die Jahre 1225 bis 1559. Aus rostigem Bergbau- Stahl und Holz ist so im Wertumfang für rund 6000 Euro in Zusammenarbeit einer Firma aus Halle mit Hobby-Historiker Lothar Thieme aus Plessa ein kleines Kunstwerk entstanden.
Der Stahl, in den mit Lasertechnologie Motive der alten Förderbrücke ausgeschnitten wurden, wird eine Patina aus Rost bilden, die den Stahl dann zukünftig vor Witterungseinflüssen schützen soll. Ehrenamtlich haben Wolfgang Alkier, Alf Dietrich und Bürgermeister Gottfried Heinicke das Umfeld gestaltet. Die neue Sitzgruppe sei ein weiteres Mosaiksteinchen hin zu einem neuen Ortszentrum in Plessa, meint Bürgermeister Heinicke. Der vom Kulturhaus aus verfügbare Wlan-Anschluss werde sicher auch viele Jugendliche anlocken. Über eine Schallschutzwand zur Bundesstraße wurde bereits nachgedacht. Da das traditionelle Naturparkfest wegen Corona in diesem Jahr ausfallen musste, haben sich nun Gemeinde, Amt und Naturpark auf den 15. Mai 2021 als neuen Austragungszeitpunkt verständigt.