Das ist eines der Ergebnisse einer Zukunftswerkstatt, zu der sich etwa 30 Uebigau-Wahrenbrücker am Samstag in der Schülerakademie in Domsdorf getroffen hatten. "Ich bin froh, dass sich so viele mit den Thema beschäftigen", freute sich Bürgermeister Andreas Claus (parteilos). Allerdings arbeite die Mehrzahl der Beteiligten in Institutionen der Stadt oder an verantwortlichen Positionen, ließe die Mitsprache der Bürger doch zu wünschen übrig.

Außerdem seien viele der Ideen, wie die Stadt noch kinder- und familienfreundlicher werden kann, durchaus schon irgendwie in Arbeit - in erster Linie in Verantwortung der Stadtverwaltung oder anderer Behörden. Dazu gehören das Erhöhen der Eigenverantwortung der Bürger für ihr Lebensumfeld (Arbeitseinsätze sind in Vorbereitung), die Sorge um den Erhalt von Schulen und Kitas (eine Arbeitsgruppe befasst sich mit dem Schulthema, die Kitaplanung wird beim Landkreis vorangetrieben), das Verbessern der medizinischen Versorgung (eine interkommunale Arbeitsgruppe und der Kreis kümmern sich darum) oder auch die Verbesserung der Internetanbindung (in der Stadt wird nach Einzellösungen für betroffene Ortsteile gesucht). "Wir haben ein Kommunikationsproblem", erkennt Andreas Claus und kündigt dessen Beseitigung an. Kurzfristig soll Vereinen aufgezeigt werden, wie Arbeit im Ehrenamt unterstützt werden kann - vielleicht auch finanziell.

Langfristiger hingegen will man an der Idee arbeiten, für Kita- und Schulkinder eine kostenlose Mittagsversorgung anzubieten. Bürgermeister Claus baut dabei auf die noch zu gründende Bürgerstiftung, die für einen Bürgerwindpark verantwortlich zeichnet.

Aus den Einnahmen aus dem Geschäft mit der erneuerbaren Energie könnte nach seiner Vorstellung diese Versorgung abgesichert werden. sk