Die ersten Akzeptanzstellen der neuen Elster-Röder-Card in Elsterwerda sind jetzt durch Aufkleber als solche an ihren Schaufenstern und Eingangstüren erkennbar. Bad Liebenwerdaer und Gröditzer Einzelhändler und Dienstleister folgen. Vom Bekleidungshaus über den Uhren- und Schmuckhändler bis hin zum Friseur und Autohaus machen bislang 30 Geschäftsleute mit. Doch es sollen noch viel mehr werden.
„Ich habe schon mehrere verkauft“, sagt Geschäftsinhaberin Yvonne Weser, Vorsitzende des Gewerbevereins Elsterwerda. Die Kunden hätten die Karte mit Summen zwischen 20 und den maximal möglichen 100 Euro aufgeladen. Diese wollen sie an Kinder, Enkel, Ehefrau oder Kollegen verschenken. Diese wiederum können, anders als bei einem üblichen Gutschein, die Card in allen Akzeptanzstellen binnen drei Jahren teilweise oder ganz einlösen. Das Geschenkproblem, auch mit Blick auf Weihnachten, wäre damit gelöst.

Privatleute und Firmen können Gutes tun

Detlef Wagner, 1. Vorsitzender des Wirtschaftsforums Elster-Röder, das die Karte initiiert hat, sagt, dass auch Unternehmer Gutes für die Region tun können. Die Jobkarte, die gleichwertig zur Gutscheinkarte eingeführt wird, biete die Möglichkeit, steuer- und sozialversicherungsfreie Sachzulagen an die Beschäftigten zu zahlen. Alles zusammen sei ein Beitrag für die regionalen Händler und Dienstleister. Vor allem jene in den Innenstädten hätten zunächst während Corona und jetzt in Krisenzeiten arg zu kämpfen.
In Bad Liebenwerda haben die Kunden, die schenken wollen, die Wahl zwischen der vor zwei Jahren (wegen der Coronakrise) eingeführten Bali-City-Card und der Elster-Röder-Card. Die eine, so Gewerbevereinschefin Susanne Melchior, ist auf die Kurstadt beschränkt, die andere gilt für alle Akzeptanzstellen in den drei genannten Städten. Mehr unter www.elster-roeder-card.de.