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| 02:43 Uhr

Eine Bürgerbefragung wäre klimafreundlich

Zum gestrigen Beitrag "Roter Teppich für Häuslebauer" schreibt Bernd Börner, Bad Liebenwerda: Klimafreundlich ist das Verhältnis der Abgeordneten des Stadtparlamentes zu ihren Wählern zum geplanten Eigenheimbau in der Bergstraße nicht. Teilweise emotional vorgetragene Argumente, aber auch Hinweise von Bürgern wurden in zwei Richtungen beantwortet.

Zum einen: "Die Stadt verfügt über kein Bauland." Das kann so nicht stehen bleiben. Denn die Stadt ist heute fast so groß wie der Altkreis. Schöne Gemeinden könnten eine Alternative für das Vorhaben Bergstraße sein. Durch Ansiedlung junger Familien lösen sich unter anderem auch Fragen des Nachwuchses für Schule, Sportvereine oder Feuerwehr. Also muss nicht eine Fläche in der Größe eines Fußballfeldes, der mit einem Mischwald bewachsen ist, darunter hundertjährige Eichen, der Kettensäge zum Opfer fallen.

Das zweite Argument hat einen kommerziellen Hintergrund. Es soll "nur" künftigen Häuslebauern günstige Bedingungen schaffen? Aber für Geld die Umwelt opfern, wenn es Alternativen gibt? Das vereint sich nicht mit dem Status einer klimafreundlichen Stadt, das schädigt ihr Ansehen.

Als Lösung dieses Problems rege ich eine ergebnisoffene Bürgerbefragung zu diesem Vorhaben an. Das wäre klimafreundlich!