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| 02:41 Uhr

Eine "Boygroup" überrascht Bethke zu seinem 80. Geburtstag

Qwintessenz, eine a-cappella-Formation, wird bei einem Titel für Hanspeter Bethke sogar zur "Boygroup".
Qwintessenz, eine a-cappella-Formation, wird bei einem Titel für Hanspeter Bethke sogar zur "Boygroup". FOTO: Frank Claus
Saxdorf. Es war ein Tag voller Überraschungen für den Maler und Gartenkünstler Hanspeter Bethke, der am Sonnabend seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. Frank Claus

Da war zunächst der Empfang zum Kaffee. Immer wieder herzliche Glückwünsche und Umarmungen. Und fast immer ein kecker, mitunter hintersinniger Spruch. Eine illustre Gästeschar versammelt sich bis zum Abend in der Galerie. Vertreter der Lenné-Akademie, Landschaftsarchitekten, Gärtner, Mitglieder des Förderkreises, der Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück und der Ortsbürgermeister, Künstlerfreunde, Journalisten verschiedener Medien, Experten vom Kulturradio, Familienangehörige. Darunter auch im Elbe-Elster-Land eher unbekannte Gäste. Bethke kennt man in Sachsen, Berlin, Potsdam.

Und mittendrin fünf Herren mit weißem Hemd und blauer Fliege. Sie werden später noch zur "Boygroup": Qwintessenz aus Dresden, das ist eine der besonderen Geburtstagsüberraschungen. Sie singen für ihren Freund Bethke in einem Privatkonzert in der benachbarten Kirche. Der Jubilar drängt sich wie schon bei der Feier nicht in den Mittelpunkt. Oft ist er im Garten unterwegs, um Neues zu zeigen. Beim Konzert setzt er sich in die vorletzte Reihe und muss die Zeilen von Liedermacher Reinhard Mey dennoch ertragen: Lieber Hanspeter, "auch ein großer Optimist weiß, dass das nicht die Halbzeit ist (…)". Bethke grient. Qwintessenz, das ist eine a-cappella-Formation, die, hätte sie Wurzeln statt Füße, längst in Saxdorf angewachsen wäre. "Bei keinem anderen Auftritt spüren wir so viel Warmherzigkeit wie hier in Saxdorf." Ein exzellentes Konzert schließt sich an. Bethke fühlt sich wohl und muss am Ende eins noch loswerden. "Ich habe einen sehr schönen Brief des Sparkassenvorstandes erhalten. Darüber habe ich mich gefreut, zumal unsere erste Begegnung doch wohl eher kratzig war."