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| 01:26 Uhr

Ein Fest für den Wohlfühl-Faktor in Bad Liebenwerda

Das Mieterfest der HGB fand guten Zuspruch. Foto: Karsten Bär
Das Mieterfest der HGB fand guten Zuspruch. Foto: Karsten Bär FOTO: Karsten Bär
Bad Liebenwerda. Nach der Eröffnungsfeier im vergangenen Jahr war der „Sonnenhof“ im Neubaugebiet von Bad Liebenwerda kürzlich erneut Veranstaltungsort für ein Mieterfest geworden. Die Haus- und Grundbesitzgesellschaft Bad Liebenwerda mbH (HGB) hatte nicht nur die unmittelbaren Anlieger zwischen Heinrich-Heine-, Lessing- und Puschkinstraße eingeladen. Karsten Bär

„Jeder ist willkommen, auch wer nicht Mieter der HGB ist“, erklärt Michael Lubk, Geschäftsführer der HGB, der sich vorstellen kann, das Mieterfest als regelmäßig stattfindende Veranstaltung zu etablieren. Der „Sonnenhof“ mit seiner mediterranen Anmutung sei der geeignete Ort dafür.

„Wir schauen mit ein wenig Neid auf die Wohnungsgenossenschaft Elstertal, die seit Jahren solche Feste veranstaltet und so dazu beiträgt, dass sich Mieter mit ihrem Vermieter identifizieren können“, erklärt der Geschäftsführer, warum man den Mietern mit Unterstützung der Veranstaltungsagentur Studio 74 einen unterhaltsamen Tag mit Musik und Verpflegung anbot. „Das Fest ist ein Instrument zur Mieterbindung, die Menschen sollen sich hier wohlfühlen.“

In den rund 400 Wohnungen, die die HGB im Neubaugebiet zwischen Heinrich-Heine-Straße und Berliner Straße besitzt, scheint der „Wohlfühl-Faktor“ ohnehin stark ausgeprägt zu sein. Mit rund zehn Prozent Leerstand sei man vergleichsweise gut ausgelastet. „Fluktuation gibt es immer, aber von strukturellem Leerstand sind wir mit diesen Zahlen weit entfernt“, erläutert Michael Lubk. Man erreiche dies, indem man sich von Objekten trenne oder konsequent saniere. Mit der abgeschlossenen Wohnumfeldgestaltung im Neubaugebiet habe man die Attraktivität der Wohnungen erhöht. Die Sozialstruktur der Mieter sei gut durchmischt. „So etwas kann auch vom Vermieter beeinflusst werden“, ist der HGB-Geschäftsführer überzeugt.

Konkrete Sanierungspläne gebe es für die Wohnblöcke Lessingstraße 2 bis 8. Diese sollen barrierefrei umgestaltet werden und einen Aufzug erhalten. Um die dafür notwendige Förderung vom Land zu erhalten, müsste jedoch ein integriertes Stadtentwicklungskonzept in Bad Liebenwerda vorliegen, was bis jetzt noch nicht der Fall ist. Weitaus fortgeschrittener ist die Situation bei den so genannten „Reiss-Häusern“ in der Innenstadt, Mittelstraße 4 und 5. „Dort sind wir in der Bauantragsphase und stimmen derzeit mit dem Denkmalschutz die Vorgehensweise ab“, so Lubk.

Unter dem Dach der HGB ist der Besitz an Wohnimmobilien der Stadt Bad Liebenwerda zusammengefasst. Der hundertprozentigen städtischen Gesellschaft gehören in Bad Liebenwerda und den Ortsteilen rund 600 Wohneinheiten.