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| 01:33 Uhr

Ehrentafel für das „Weiße Ross“

Bad Liebenwerda. Dort soll mit Friedrich Bormann ein Bürgermeister (1860-1871) gewohnt, Mitglieder der königlichen Familie von Friedrich Wilhelm III. logiert, der preußische General Leopold Wilhelm von Dobschütz vor der Völkerschlacht bei Leipzig logiert und sich sogar Reichspräsident Paul von Hindenburg gebettet haben: Die Gaststätte „Zum weißen Ross“ in Bad Liebenwerda (heute „Exil“) hat nach Recherchen des Vereins für Stadtmarketing und Wirtschaft in Bad Liebenwerda eine bemerkenswerte Tradition und könne Geschichte und Geschichten erzählen. fc

Vereinschef Wolfgang Eckelmann: “Wir wollen die Bedeutung der historischen Gast- und Beherbergungsstätte an der Poststraße von Berlin nach Dresden für Einheimische und Touristen erlebbarer machen.„ Am 28. Mai soll eine Tafel mit obenstehenden Informationen am Haus, das 1707 erstmals Erwähnung in Stadtunterlagen finde, angebracht werden.

Damit wolle der Verein sein Vorhaben, im ersten Schritt zehn solcher Tafeln an dominanten Gebäuden der Stadt anzubringen, umsetzen. Die erste Tafel war im Vorjahr am Haus Breite Straße 5 in Bad Liebenwerda aus Anlass des 375. Todestages für den früheren Bürgermeister Elias Borßdorff enthüllt werden.