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| 01:02 Uhr

EE mischt selbst noch in Europa mit

Im Saal auf dem Schießstandgelände der Uebigauer Schützengilde fand vor wenigen Tagen der 10. Kreisschützentag des Elbe-Elster-Schützenkreises statt. Vor der Delegiertenversammlung trafen sich die Majestäten der Vereine und Gilden zum Königsschießen, um die Kreisschützenkönige des Jahres 2005 zu ermitteln. Von Horst Hegewald

Sportschützen. Jeder Vereinskönige und jede Vereinskönigin hatte nur einen Schuss mit dem KK-Gewehr auf das Ziel in 50 Metern Entfernung. Auf dem Kreisschützenball am Abend fand die Ehrung der Besten statt. Die neuen Majestäten des Elbe-Elster-Schützenkreises sind: Lothar Pelz vom SV Falkenberg, Martina Meier von der SGi Sonnewalde und Stephan Bawey vom SV Falkenberg (Keisjugendkönig).
Zuvor hatten die Delegierten der einzelnen Vereine und Gilden des Schützenkreises die Arbeit des vergangenen Jahres eingeschätzt und die neuen Aufgaben für das kommende Jahr festgelegt. Es wurde eingeschätzt, dass sich die Mitgliederzahl gegenüber dem Vorjahr von 1043 auf 1050 erhöht hat. Damit ist der EESK der Kreisverein mit der zweithöchsten Mitgliederzahl im Brandenburgischen Schützenbund. Festzustellen ist aber, dass die EE-Vereine und Gilden an Überalterung leiden. So sind zurzeit 57 Prozent aller Mitglieder über 46 Jahre. Nachwuchswerbung steht deshalb im nächsten Jahr als ein Hauptziel der Arbeit einmal mehr auf dem Plan aller Schützen im Landkreis.
Mit der Einführung des neuen Waffengesetzes sind neue Richtlinien in der Vereinsarbeit zu beachten. Dazu gehört die Bildung von Prüfungskommission für Sachkunde- und Schießleitausbildung im Schützenkreis. Als Prüfer wurden bestätigt: Horst Hegewald von der SGI zu Uebigau, Sebastian Kelle von der PSGi Finsterwalde und Florian Luther von der KPSGi Kirchhain.
Im schießsportlichen Bereich haben sich die Schützen im Landesmaßstab, bei den Deutschen Meisterschaften und überörtlichen Pokalwettkämpfen in den verschiedenen Disziplinen wacker geschlagen und viele vordere Platzierungen und mehrere Landesrekorde für ihre Vereine errungen. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Volker Valentin (PSGi Finsterwalde), der in Vorderladerdisziplinen bei den Deutschen und Europäischen Meisterschaften vordere Plätze belegte und als bester Schütze des EESK ausgezeichnet werden konnte.
In der Vereinswertung holte sich die PSGi Finsterwalde den Titel des besten Vereins im EESK mit 65 Punkten. Auf den Plätzen folgten die SGi Schönewalde mit 45 und SGi zu Uebigau mit 40 Punkten.
Ein Problem tut sich bei der Qualifizierung der Wettkampfrichter auf, denn von den sieben lizensierten Kampfrichtern haben nur noch zwei eine gültige Lizenz. Die anderen fünf müssen im Jahr 2006 die Lehrgänge zur Lizenzverlängerung besuchen.
Der anschließende, bis in die Nacht andauernde Schützenball sorgte für einen gesellige Abschluss.