Sechs Par tien endeten Remis, wobei Lothar Wengler am dritten Brett in aussichtsloser Stellung noch einen Patt erkämpfte. Sebastian Mallwitz gab sein Spiel auf, konnte seine Minusserie aus der vergangenen Saison also nicht aufbessern. Auch Werner Kotte (6. Brett) gelang es trotz besserer Stellung und Leichtfigur-Vorteil nicht, seine Partie zu gewinnen.
Noch schlechter erging es der zweiten Mannschaft in der Regionalklasse Süd. Sie verlor daheim gegen eine starke Senftenberger Reserve klar und deutlich mit 2:6. Immerhin ein Lichtblick war in dieser Partie der Sieg des Vereinsvorsitzenden Dr. Konstant Miehe.
Erfreulich war auch das Remis von Altmeister Günter Schubert am 1. Brett. Auch das zweite Remis muss erwähnt werden, gelang es doch dem lange Zeit schwer erkrankten Manfred Neumann, zu alter Leistungsstärke zurückzufinden. Körtge, Git, Els und Rank müssen sich steigern, denn die nächsten Gegner werden nicht leichter.

PSV verliert beim Auftakt
Sein erstes Regionalligaspiel bestritt der PSV Herzberg am Wochenende beim Mitaufsteiger in Vetschau. Da man sich aus den vergangenen Jahren gut kannte und einige Erfolge gegen die Spreewälder gefeiert hatte, sollte unbedingt ein Sieg her. Der Start war Erfolg versprechend. Nach dem Remis von Matthias Petzold und dem hervorragenden Sieg von Jürgen Doil ging der PSV schnell in Führung. Der Niederlage von Christian Timm folgten zwei Remisen von Dieter Lichtenau und Uwe Seigerschmidt. Als dann Ralf Thinius seine Partie gewann, lag der PSV wieder vorn. Dieser Vorsprung wurde war nach der Niederlage von Dirk Friedel wieder hin. So lag man vor dem letzten Spiel gleich auf. Peter Müller startete schon in der Eröffnung mit Figurenverlust und kassierte die entscheidende Niederlage. Somit kassierte Herzberg mit 3,5:4,5 im ersten Spiel bereits die erste Niederlage.