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Tourismus
Drei Tage lang mit Vielfalt gepunktet

Der Landkreis Elbe-Elster präsentierte sich in Dresden an drei Ständen. Hier informieren Maximilian Kuntzsch (links) und Marcus Weise vom Besucherbergwerk F 60 in Lichterfeld die Besucher über das Elbe-Elster-Land.
Der Landkreis Elbe-Elster präsentierte sich in Dresden an drei Ständen. Hier informieren Maximilian Kuntzsch (links) und Marcus Weise vom Besucherbergwerk F 60 in Lichterfeld die Besucher über das Elbe-Elster-Land. FOTO: Mirko Sattler
Dresden. Das Elbe-Elster-Land macht auf der Reisemesse in Dresden auf sich aufmerksam. Von Mirko Sattler

Für Elbe-Elster haben sich auf der Reisemesse in der sächsischen Landeshauptstadt drei Tage lang das Besucherbergwerk F 60, der Tourismusverband des Kreises, die Stadt Bad Liebenwerda und die Amtsverwaltung des Amtes Schradenland präsentiert. Im Gepäck hatten die Aussteller Altbewährtes, aber auch viel Neues. „Wir präsentieren hier das gesamte Elbe-Elster-Land von Falkenberg und Mühlberg über Bad Liebenwerda bis hin nach Doberlug-Kirchhain“, verriet Maximilian Kuntzsch.

Zusammen mit Marcus Weise, ebenfalls vom Besucherbergwerk F60, hatten die beiden Mittzwanziger alle Hände voll zu tun. Ihr Stand in der Halle 3 blieb nicht lange leer. „Während der Freitag und der Sonntag eher zurückhaltend waren, war der Samstag ausgesprochen gut, zogen sie zum Messeschluss ein erstes Fazit. „Die Besucher kamen einerseits aus der Lausitz selbst, aber auch aus der Region Dresden/Pirna sowie ehemalige Lausitzer, die wegen ihres Berufes ihre Heimat einst verlassen hatten“, wusste Marcus Weise. Besonders gefragt seien die Veranstaltungen des Besucherbergwerkes F 60, wie zum Beispiel ein geplantes Schlagerevent oder die Stihl Timbersports-Veranstaltung und die Rad- und Wandertouren im Elbe-Elster-Land gewesen.

Extra dafür hatten Tourismusfachmänner die Genießertour unter dem Motto „Vom Kettensagenschnitzer bis dahin, wo der Pfeffer wächst“ vom Tourismusverband im Gepäck, die sich auch ideal mit Kindern durchführen lässt. Ines Schirmeister vom Tourismusverband Elbe-Elster, die ihre Kollegin am Stand der Stadt Bad Liebenwerda vertrat, zog ein positives Fazit. „Die Gäste sind interessiert, unsere Region näher kennenzulernen. Neben Bad Liebenwerda präsentieren wir auch die Region Elsterwerda bis hin nach Gröditz. Und in der Tat: Es waren viele Gröditzer bei uns am Messestand.“ Besucherin Gabriela Roseck aus Pirna hat sich mit Informationsmaterial eingedeckt: „Wir haben hier speziell Radtouren im Elbe-Elster-Land gesucht. Diese Region wollen wir, wenn es dann wieder wärmer wird, noch erschließen.“

Am Stand des Elbe-Röder-Dreieck, an dem auch das Schradenland untergebracht war, lief es super. „Dass sich das Schradenland bei uns präsentiert, ist toll. Schließlich grenzt es im Norden an die Großenhainer Region an. Ob nun das Schradenland oder das Elbe-Röder-Dreieck mehr nachgefragt wird, ist schlecht zu sagen. Vieles greift auch ineinander. So zum Beispiel das Thema Radfahren“, meinte Tom Quenstedt von der Tourismusstelle der Stadtverwaltung Großenhain, die zum ersten Mal zusammen auf einer Messe mit dem Schradenland zusammenarbeitete.