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| 12:57 Uhr

Martinskirchen
Dornröschenschloss im neuen Licht

Der Dornröschenschlaf ist dem Schloss nicht mehr anzusehen.
Der Dornröschenschlaf ist dem Schloss nicht mehr anzusehen. FOTO: Veit Rösler
Martinskirchen. Der Förderverein Schloss Martinskirchen feiert sein fünfjähriges Bestehen. Von Veit Rösler

Der Förderverein Schloss Martinskirchen hat das von 1754 bis 1756 von Graf Friedrich Wilhelm von Brühl errichtete Barockschloss in dem Mühlberger Ortsteil in den vergangenen Jahren aus seinem Dornröschenschlaf erweckt. Der im Jahr 2013 gegründete Verein feiert gerade sein fünfjähriges Bestehen.

Das Schloss erscheint jetzt öffentlichkeitswirksam in einer ganz neuen Perspektive. Selbst über soziale Medien wie Facebook wird täglich über Aktionen in und um das Schloss berichtet. Höhepunkte allein in diesem Jahr waren die Studioaufnahmen der Dresdner Musikgruppe Chimaera im Oval des Marmorsaals mit anschließendem Konzert. In dem gleichen Bereich des Schlosses wird noch immer eine der beeindruckendsten Puppensammlungen Brandenburgs unter dem Motto „Zauberhafte Puppenwelt“ aus über 400 Sammlerpuppen gezeigt. Einer der Höhepunkte des Jahres war die Vorstellung des 0-Euro-Geldscheins „Barockschloss Martinskirchen“ zum diesjährigen Blütenfest. Unter dem Motto „Kunst im Barockschloss“ möchte die junge Künstlerin Jessica Gaebel mit ihren Werken den Förderverein Schloss Martinskirchen unterstützen.

Regelmäßig lädt das Schlosscafé zum Verweilen ein, so auch zum Tag des offenen Denkmals und nun wieder am 20. Oktober. Auch ein Oktoberfest und einen Weihnachtsmarkt am Schloss soll es in diesem Jahr noch geben.

„Für 2019 haben wir ebenfalls viele Pläne. So wollen wir zum Beispiel die Puppenausstellung und das Schlosscafé weiter ausgestalten. Daneben wollen wir wieder Konzerte, Märkte und Volksfeste im oder am Schloss veranstalten“, blickt Simone Mägel (51), eines der aktivsten Mitglieder vom Förderverein Schloss Martinskirchen, voraus.

Das Barockschloss kann bis Ende Oktober dienstags, donnerstags und freitags von 10 bis 11 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr innen besichtigt werden. Dazu jeden zweiten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr und auf Anfrage (Telefon: 01577 5747722).