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| 11:50 Uhr

Ja, ist denn jetzt schon Ostern?
Hirschfelds Osterhase ist schon im Dauereinsatz

Der seit 50 Jahren amtierende Osterhase Dieter Melzer (69) wird seit 29 Jahren von seiner Tochter Karina Melzer-Wetzig (42) begleitet. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr Enkel Laurens (10) dabei.
Der seit 50 Jahren amtierende Osterhase Dieter Melzer (69) wird seit 29 Jahren von seiner Tochter Karina Melzer-Wetzig (42) begleitet. Zum ersten Mal ist in diesem Jahr Enkel Laurens (10) dabei. FOTO: Veit Rösler
Hirschfeld. Seit 11. März ist Dieter Melzer, Hirschfelds Osterhase, im Dauereinsatz. An diesem Tag hat er beim Frühlingserwachen im und am Schloss Zabeltitz (Sachsen) die diesjährige Saison eröffnet. Eine ganz besondere: Es ist seine 50,, in der er mit Tochter und inzwischen schon dem zweiten Enkel auf Tour geht. Oder besser fährt – mit einen grün-weißen Berliner Roller mit Anhänger. Von Frank Claus

Seit 11. März ist Dieter Melzer, Hirschfelds Osterhase, im Dauereinsatz. An diesem Tag hat er beim Frühlingserwachen im und am Schloss Zabeltitz (Sachsen) die diesjährige Saison eröffnet. Eine ganz besondere: Es ist seine 50., in der er mit Tochter und inzwischen schon dem zweiten Enkel auf Tour geht. Oder besser fährt – mit einem grün-weißen Berliner Roller mit Anhänger.

Jetzt ist er täglich unterwegs. Am Mittwoch hat er Kinder auf der Kinderstation in Lauchhammer ein wenig von den Sorgen ihrer Krankheit abgelenkt. „Bis Ostern ist er jetzt jeden Tag unterwegs, manchmal an mehreren Stationen“, berichtet seine Ehefrau mit Blick in seinen Kalender. Über den Besuch des Osterhasen freuen sich übrigens nicht nur Steppkes in Kindereinrichtungen. Er ist in Krankenhäusern sowie Altenpflegeheimen gern gesehen und wird selbst von Supermärkten, Möbelhäusern und Autohäusern gebucht.

 Sein Radius erstreckt sich über die Ländergrenzen hinweg etwa 50 Kilometer um seinen Heimatort Hirschfeld. Großenhain, Riesa, Gröditz stehen neben Lauchhammer und Senftenberg auf der Auswärts-Reiseroute. Im Elbe-Elster-Land tourt er zumeist im Altkreis Bad Liebenwerda. Doch eins ist fest gebongt: Seine letzten Dienstfahrten führen ihn am Osterwochenende immer durch seine Heimat, die Dörfer des Schradenlandes. ⇥Foto: Veit Rösler