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Die Sache mit IBAN und BIC

Elbe-Elster-Kreis.. Seit Monatsbeginn werden die Kunden der Sparkasse auf ihren Konto-Auszügen auf ihre „Internationale Kontonummer“ sowie auf ihre „Internationale Bankidentifikation“ aufmerksam gemacht.

Die RUNDSCHAU fragte Michael Wilde, Abteilungsleiter Vertriebsförderung, was es damit auf sich hat .
„Im Hinblick auf das Inkrafttreten der EU-Preisverordnung für grenzüberschreitende Überweisungen am 1. Juli dieses Jahres hat die Sparkassen-Finanzgruppe in Zusammenarbeit mit den anderen deutschen Bankenverbänden eine EU-Standardüberweisung entwickelt. Bei der Sparkasse Elbe-Elster liegt die EU-Standard überweisung seit dem 1. Juli in Papierform aus. Kunden, die diesen Vordruck korrekt ausfüllen, kommen automatisch in den Genuss der ab dann geltenden günstigeren Konditionen für EU-Überweisungen in Höhe der Inlandskonditionen“ , so Michael Wilde.
Die Formulare orientieren sich am bekannten Vordruck für Inlandsüberweisungen. Neben dem Namen des Begünstigten muss dessen persönliche internationale Kontonummer (IBAN - International Bank Account Number) und die Bankleitzahl des Kreditinstitutes (BIC gleich Bank Identifier Code / Swift-Code) aufgeführt werden. „Da das Kreditinstitut durch die BIC eindeutig bestimmt ist, entfällt eine namentliche Nennung. Darüber hinaus muss der Überweisende seine persönliche IBAN eintragen. Sie wird ihm seit dem 1. Juli auf den Kontoauszügen seiner Sparkasse zur Verfügung gestellt“ , erklärt Michael Wilde, der darauf verweist, dass die Währung auf Euro festgelegt ist. Für die Angabe des Verwendungszweckes stehen dem Kunden 54 Zeichen zur Verfügung.
Die Standardüberweisung gelte für Euro-Überweisungen in folgende EU-Länder: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien einschließlich Nordirland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden und Spanien. (fh)