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| 12:55 Uhr

Die Kita genießt oberste Priorität

Großthiemig. Welche Investitionen sind im nächsten Jahr in Großthiemig nötig und auch finanziell drin? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Gemeindevertreter zurzeit. In ihrer zurückliegenden Sitzung steckten sie die wichtigsten Aufgaben ab. Von Antje Posern

Wichtigster Bestandteil des Investitionsplanes wird die neue Außenhülle der Großthiemiger Kita sein. Dach und Fassade sind zu erneuern. Die Abgeordneten seien nun in Zusammenarbeit mit dem Bauamt dabei zu prüfen, in welchem Umfang die Erneuerung erfolgen soll, sagte Bürgermeister Dr. Hartwin Zirm. So wird es letztlich auch eine finanzielle Frage sein, ob eine Wärmedämmung eingebracht wird oder nicht, ob das Dach vollständig oder nur zum Teil neu gedeckt wird. "In der neuen Siedlung soll ein Stück der Straße mit einem Bürgersteig versehen werden", nannte Dr. Zirm ein weiteres Vorhaben im nächsten Jahr. Hier gelte es auch noch zu prüfen, welche Anliegerbeiträge die Bauarbeiten nach sich ziehen werden. Den Teil des Friedhofes, auf dem sich keine Gräber mehr befinden, wollen die Großthiemiger herrichten. Ein Weg soll angelegt werden, Anpflanzungen erfolgen. Eine wichtige Frage ist noch, wie viel Geld für die 600-Jahr-Feier im nächsten Jahr eingeplant werden muss. Gern würden die Einwohner bis dahin das Denkmal saniert sehen. Es sei jedoch fraglich, ob das zeitmäßig noch zu schaffen ist, so der Bürgermeister. Das gilt es jetzt zu klären. Fest steht dagegen schon, dass für das Großthiemiger Freibad noch ein Ein-Meter-Brett angeschafft werden soll. Der Badebetrieb sei in der zurückliegenden Saison sehr gut gelaufen. "Viele Gäste kamen auch aus Sachsen", freut sich Dr. Zirm. Viele Gäste hätten die Angebote genutzt und seien nicht nur mal kurz zum Baden gekommen, sondern hätten einen ganzen Tag im Bad verbracht. Eine sehr gute Arbeit bescheinigte der Bürgermeister dem Bademeister Sven Przybylski. "Im nächsten Jahr ist er wieder da", verspricht Dr. Zirm. Ebenfalls diesem Vorhaben wollen sich die Großthiemiger 2006 widmen: Das alte Bibliotheksgebäude, mittlerweile die einzige "Ruine" im Ort, steht zum Abriss bereit.