März 1999. Damals wird über einen Besuch beim SPD-Bundestagsabgeordneten Stephan Hilsberg in dessen Büro im Abgeordnetenhaus im Bonner Tulpenfeld berichtet. Unter der Überschrift "Hilsberg: Randregionenförderung für den Elbe-Elster-Kreis" ist unter anderem zu lesen:

Auf einer DIN-A 4-Seite werden dabei die erheblichen infrastrukturellen Nachteile des Elbe-Elster-Kreises skizziert. Mit der Schlußfolgerung: "Wer investieren will, tut das bestimmt nicht hier." Die Rahmenbedingungen (fehlende Autobahn, keine Elbebrücke, dezimierte Zugverbindungen, mangelnde touristische Angebote) würden nicht geeignet sein, "Impulse für die vorhandene Wirtschaft zu geben und noch viel weniger, um mögliche Investoren anzulocken".23. März 1999"Wir sind stark mit Sachsen im Gespräch, um Infrastrukturprojekte gemeinsam anzupacken", erläuterte Hilsberg und dachte dabei auch an eine Elbebrücke bei Mühlberg, den Fernradwanderweg an der Elbe und den B 87-Bundesstraßenausbau. Selbst eine Autobahn aus dem Senftenberger Raum über Bad Liebenwerda nach Berlin sieht Hilsberg als wichtig an.