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Die Antworten sind "ermutigend"

Anja Heinrich.
Anja Heinrich. FOTO: fc
Elsterwerda. Hochwasser – im Elbe-Elster-Land haben die Einwohner inzwischen einige erlebt. Das Land Brandenburgt hat versichert, den Hochwasserschutz zu forcieren. Sandsack stapelnde Helfer sollen nur der Ausnahmefall bleiben. Was ist bisher geschafft? Frank Claus

Einen ausführlichen Fragenkatalog zum Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster und der Pulsnitz sowie zur Eisenbelastung der Flüsse hat die CDU-Landtagsabgeordnete Anja Heinrich an die brandenburgische Landesregierung gestellt. Das Ressort von Umweltminister Jörg Vogelsänger (SPD) hat sie beantwortet. Die RUNDSCHAU gibt die wichtigsten Aussagen daraus wieder. Nach Angaben von Anja Heinrich sind die gegebenen Antworten "eine ermutigende Beantwortung". Auch die Aussagen zur Verringerung der Eisenbelastung seien der Abgeordneten zufolge "erfreulich".

Anja Heinrich erklärt: "Erfreulich und unabdingbar ist die Entlastung der Schwarzen Elster durch die anvisierte Wasserbehandlungsanlage Plessa, in die der Floßgraben, der Hammergraben und der Plessa-Dolstheidaer Binnengraben eingebunden werden." Das Umweltministerium wolle den Arbeitsstand Hochwasserschutz Bürgern, Unternehmen und kommunalen Verantwortungsträgern bei der zweiten Regionalen Hochwasserkonfernz erläutern.

Sechs Fragen - sechs Antworten zu den Arbeiten am Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster und Pulsnitz

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