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| 13:06 Uhr

Bereit für neue Herausforderungen
„Der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg“

Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (r.) und Siegurd Heinze (i.), beglückwünschen die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.l.), zu 25 Jahren Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster.
Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (r.) und Siegurd Heinze (i.), beglückwünschen die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.l.), zu 25 Jahren Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster. FOTO: AEV / Björn Naumann
Großräschen. Der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster blickt auf eine nun 25 Jahre währende Erfolgsgeschichte zurück.

Im Rahmen einer Festveranstaltung hat der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) vor wenigen Tagen mit geladenen Gästen im Großräschener Kurmärker-Saal sein 25-jähriges Jubiläum begangen. Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte auf wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre zurück und schaute auf die Herausforderungen der Zukunft: „Mit der Gründung des AEV im Jahr 1993 durch die damaligen Landkreise Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Herzberg und Senftenberg wurde das Fundament für eine einheitliche Abfallentsorgung gelegt. In den folgenden Jahren haben die gesetzlichen Änderungen die Arbeit des Verbandes maßgeblich bestimmt. Dazu gehörten beispielsweise die Einführung der Verpackungsverordnung, das Ablagerungsverbot von Restabfall und deren daraus notwendige Behandlung sowie die stetigen Veränderungen bei der Getrenntsammlung von Abfällen. Aktuell bereiten wir die gesetzlich geforderte Einführung der Biotonne vor, mit deren Sammlung ab 1. Januar 2019 begonnen wird. Sie wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein.“

Dazu wird der AEV eine neue Biokompostieranlage in Freienhufen errichten, in der aus den eingesammelten Bioabfällen Kompost für die Bevölkerung und Strom erzeugt werden. Die Bioabfälle kommen jedoch nicht nur aus dem eigenen Verbandsgebiet, auch der Landkreis Spree-Neiße wird zukünftig seine Bioabfälle in Freienhufen verarbeiten lassen. Zudem hätten weitere Landkreise Interesse an einer solchen Kooperation mit dem AEV bekundet.

Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski lobte in seinem Grußwort die Arbeit des AEV: „25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster sind eine Erfolgsgeschichte, die der Landkreis Elbe-Elster prägend mitgeschrieben hat. Der Abfallentsorgungsverband hat sich mit dem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem stabilen, zuverlässigen Dienstleister für die Menschen in beiden Landkreisen entwickelt. Dafür gebührt allen Beteiligten Dank. Wenn die Abfallentsorgung den Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung genügt und den abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben entspricht, dann darf sich eine Region glücklich schätzen. Ich wünsche dem AEV für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

Auch Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, gratulierte in seiner Rede dem AEV zu seinem Jubiläum: „Als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger ist es dem AEV stets gelungen, die Abfallentsorgung in hoher Qualität und Effektivität zu gewährleisten. Dies folgt der Philosophie des Verbandes, durch Information und kompetente Beratung zum Schutz von Mensch und Natur beizutragen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem langjährigen Engagement des Teams des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster. Wir freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden 25 Jahre“.

Weitere Grußworte richtete Axel Steffen als Abteilungsleiter für Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg an die geladenen Gäste. Er hob in seiner Rede hervor: „Der AEV hat schon Anfang der 90er Jahre seinen Bürgern ein umfangreiches Getrenntsystem für Papier, Sperrmüll, Schrott und Elektroaltgeräten angeboten, womit er zu den Vorreitern gehörte. Weitere Herausforderungen, wie das Ablagerungsverbot von Restmüll, den Bau und Inbetriebnahme der Abfallbehandlungsanlage in Freienhufen oder den Ausbau der Deponie Hörlitz hat der AEV gemeistert und damit die Entsorgungssicherheit in der Region gewährleistet. Mit dem jetzt geplanten ambitionierten Vorhaben eines Bioabfall- und Wertstoffzentrums in Freienhufen wird der AEV nicht einer sondern der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg werden“, lobte Axel Steffen das Projekt und wünschte dem AEV für das Vorhaben alles Gute.

Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte in seinem Grußwort auf 25 Jahre AEV zurück und ging auf zukünftige Herausforderungen ein.
Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte in seinem Grußwort auf 25 Jahre AEV zurück und ging auf zukünftige Herausforderungen ein. FOTO: AEV / Björn Naumann
(pm/blu)