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Neu auf dem Markt:
Der neue Sparkassen-Kalender ist da

Den neuen Sparkassenkalender präsentieren Christin Hofmann (l.) und Yvonne Weihrich aus der Geschäftsstelle Bad Liebenwerda.
Den neuen Sparkassenkalender präsentieren Christin Hofmann (l.) und Yvonne Weihrich aus der Geschäftsstelle Bad Liebenwerda. FOTO: Frank Claus / Medienhaus Lausitzer Rundschau
Elbe-Elster. Eine Betrachtung: Die Sparkasse setzt mit wirkungsvollem Kalendarium die Entwicklung im Naturparadies Grünhaus in Szene, überzieht es mit dem Eigenmarketing allerdings ein wenig. Von Frank Claus

Einen Fuchs kennen alle, den Wolf zumeist nur aus dem Zoo (noch), wie Rebhuhn, Wiedehopf und Wildbiene aussehen, wissen die meisten — doch was ist mit Steinschmätzer und Wiener Sandlaufkäfer? Elbe-Elsters neuer Sparkassen-Kalender kann Ihnen, liebe Leser, weiterhelfen.  Vorausgesetzt, sie besorgen sich eins der 15 000 Exemplare, die es aus Anlass des Weltspartages in allen Geschäftsstellen gratis zu haben gibt. Auf zwölf gestalteten Kalenderblättern wird diesmal Fauna und Flora im Naturschutzgebiet Bergbaufolgelandschaft Grünhaus vorgestellt.

Das Naturparadies ist aus dem ehemaligen Tagebaugebiet in der Niederlausitz entstanden. Im Jahr 1975 musste der kleine Ort Grünhaus dem Tagebau weichen. Bis zur Wende wurde im Gebiet zwischen Finsterwalde und Lauchhammer Braunkohle gefördert. Zurück blieb eine Mondlandschaft, die aber schon bald wieder durch seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten besiedelt wurde.

Der Kalender ist attraktiv gestaltet, fesselt mit bezaubernden Fotos und Montagen, kurzen, informativen Erläuterungen und Ausflugs­tipps. Allerdings: Dass die Sparkasse auch eine „Filiale“ im Grünhaus hat, darf bezweifelt werden. Das jeweils ins monatliche Kalenderblatt eingebaute Logo ist wohl bisschen zu viel und eher störendes Marketing.  Weniger ist manchmal mehr.