Fußball, Kreisliga.
SV Linde Schönewalde - FC Bad Liebenwerda 4:3 (3:1). Zwar konnte sich über 90 Minuten keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen, dennoch ging die verlustpunktfreie Linde-Elf auch diesmal wieder als Sieger vom Platz. Den ersatzgeschwächten Schönewaldern merkte man die vielen Umbesetzungen an, der FC hingegen begann sehr druckvoll und hatte zu Beginn mehrfach die Gelegenheit zum 1:0. Erst nach 15 Minuten erzielte „Linde“ Gleichwertigkeit im Feldspiel und ging etwas überraschend in Führung. Als kurz darauf sogar das 2:0 fiel, fühlten sich einige Heim-Akteure wohl schon zu sicher. Denn nun wurde um jeden Ball gekämpft. Dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer folgte kurz vor dem Halbzeitpfiff die erneute 2-Tore-Führung.
Nach dem Wechsel agierte man zurückhaltend. Spätestens mit dem 2:3 (61.) wurde das Spiel aber wieder interessanter. Auf beiden Seiten gab es Chancen, dann begünstigte die inkonsequente FC-Abwehr das 4:2. Nach dem erneuten Anschluss, erzielt per platziertem Schrägschuss aus 16 Metern, versuchten die Gäste verstärkt zum Erfolg zu kommen. Linde verteidigte aber geschickt und konnte die klare Tabellenführung behaupten.

Tore: 1:0 Schrödter (21.), 2:0 Schmidt (25.), 2:1 Wenzel (41.), 3:1 Römer (45.), 3:2 Krause (61.), 4:2 Maisel (75.), 4:3 Windmüller (85.); Gelb: Richter, Römer, Maisel, Schmidt (Schönewalde), König; Gelb-Rot Bahr (Liebenwerda); Schiedsrichter: Hesse (Falkenberg); Zuschauer: 70.

SpVgg Finsterwalde - FSV Grün-Gelb Doberlug-Kirchhain 2:0 (1:0). Die Zuschauer sahen kein schönes Kreisliga-Spiel. Das war aber auch nicht zu erwarten gewesen, da das Geläuf ziemlich rutschig und schwer zu bespielen war. Die Gäste aus der Gerberstadt fanden sich anfangs sogar noch besser mit den Verhältnissen zurecht und hatten in den ersten 20 Minuten mehr vom Spiel und die besseren Chancen. Aber dann nahm der Gastgeber das Heft des Handelns in die Hand, ohne zunächst allerdings gefährlich zu werden. Kurz vor der Pause klappte es dann aber doch: Krämer bediente Viertel mit einer herrlichen Flanke, und der bedankte sich mit der Führung.
Nach der Halbzeitpause war es eigentlich nur die Spielvereinigung, die den Drang zum gegnerischen Tor suchte. Die Doberluger hatten bis zum verdienten 2:0 durch den agilen Lehmann kurz vor Ende des Spieles nicht einen Torschuss zu verzeichnen! So blieb es bei einem Arbeitssieg der Sängerstädter, die sich auf ein schönes Stadtderby in der nächsten Woche freuen!

Tore: 1:0 Viertel (44.), 2:0 T. Lehmann (89.); Schiedsrichter: Frenzel (Theisa); Zuschauer: 75.

FC Elsterwerda - SV Blau-Gelb Sonnewalde 1:5 (0:3). Auch gegen das Team aus Sonnewalde, Landesklassenabsteiger und mittlerweile im Spitzen-Trio angekommen, hatte Elsterwerda praktisch schon zur Halbzeit verloren. Die besseren Gäste führten da bereits 3:0, weil sie ideenreicher und zweikampfstärker spielten und vor allem wenig Mühe hatten, die Heim-Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Zu allem Übel hatte Elsterwerda noch eine Liste nicht verfügbarer Spieler zu beklagen. Per direkt verwandelten Freistoß hatten die Gäste schnell das Führungstor markiert. Auseinander gingen die Meinungen darüber, ob es nach 15 Minuten Strafstoß für den FCE hätte geben müssen. Der SV drückte weiter und schaffte noch in der ersten halben Stunde durch Gutsche und Stephan die Vorentscheidung.
In der zweiten Halbzeit kam Elsterwerda besser ins Spiel, konnte aber das schnelle 0:4 nach Flanke von rechts per Kopfball nicht verhindern. Meist im Konterstil, erarbeitete sich die Heim-Elf einige gute Möglichkeiten, war aber lediglich in der 71. Minute erfolgreich. Doch postwendend wurde der alte Abstand wieder hergestellt.

Tore: 0:1, 0:2 Gutsche (10., 22.), 0:3 Stephan (29.), 0:4 Hartung (54.), 1:4 Burghardt (71.), 1:5 Gutsche (73.); Schiedsrichter: Schemmel (Bad Liebenwerda); Zuschauer: 55.

VfB Herzberg 68 - SV Hertha Finsterwalde 1:2 (0:2). Es begann mies für den VfB. Das frühe 0:1 (5.) fiel nach einem „Einwurfstreit“ , bei dem der Assistent für den Gastgeber, der Schiri aber für Hertha entschied. Dass Schubert kurz darauf den Ausgleich vergab, offenbarte die große Schwäche der 68er. Er traf das leere Tor nicht! Das 2:0 verhinderte VfB-Keeper Strack, während Witte gegenüber ebenfalls am Schlussmann scheiterte. Jetzt hatte Herzberg seine beste Zeit, kam aber nicht zum Tor. Bärtichs Schuss wurde pariert, der Nachschuss von Zietz strich über den Balken, Witte setzte das Leder knapp neben den Pfosten. Besser machten es die Gäste, die einen Abstimmungsfehler zum zweiten Treffer nutzten.
In der zweiten Hälfte zeigte Her tha das bessere Spiel, traf allerdings nicht. Ein linker Hammer von Lieske ließ hingegen beim VfB Hoffnung keimen (65.). Zu einem weiteren Treffer reichte es jedoch nicht. Bei einer flachen Bärtich-Eingabe war keiner zur Stelle. Nach einer Flanke war Haering „zu klein“ . So ging das Leder noch ein paarmal vorbei, während Herzbergs Tagesbester, Young ster Martin Bärtich, das dritte Gäste-Tor verhinderte.

Tore: 0:1 Lortz (5.), 0:2 Neuber (44.), 1:2 Lieske (65.); Gelb: Schubert (VfB), Neuber und Hennig (Hertha); Schiedsrichter: Stange (Merzdorf); Zuschauer: 110.

SG Friedersdorf - ESV Lok Falkenberg II 8:0 (3:0). Der frühe Führungstreffer verlieh dem Gastgeber Sicherheit. Auf schwierigem Boden wurde das Spiel fortan kontrolliert und noch vor der Pause durch zwei weitere Treffer vorentschieden.
Die Lok-Reserve aus Falkenberg ergab sich in Halbzeit zwei ihrem Schicksal und brachte nicht den Kampfgeist auf, um einer nun wie entfesselt stürmenden Friedersdorfer Mannschaft entscheidend Paroli zu bieten. Die Tore fielen in allen Varianten: Torwartfehler (4:0), Einzelaktion (6:0) oder glänzend über die Flügel herausgespielt (7:0, 8:0). Der Gast schrammte schließlich nur knapp an einer zweistelligen Niederlage vorbei.

Tore: 1:0 Steuer (8.), 2:0 Schmidt (32.), 3:0 S. Wagner (39.), 4:0 M. Wagner (55.), 5:0 S. Wagner (62.), 6:0 M. Janitz (63.), 7:0 Weber (70.), 8:0 John (75.); Schiedsrichter: Kohlhoff (Möglenz); Zuschauer: 60.

SV Blau-Weiß Lichterfeld - SV Prösen 0:0. Der Gastgeber, in der Vergangenheit nicht gerade vom Erfolg verwöhnt, begann stark. Nach fünf Minuten vergab man das 1:0, ehe Prösen zur ersten guten Tormöglichkeit kam (8.). Lichterfeld bemühte sich, konnte die kompakte Gäste-Abwehr aber kaum gefährden. Gefährliche Konter der Prösener sorgten stets für Gefahr. Viel ging bei den Blau-Weißen durch die Mitte - das war kein Mittel, um die Gäste-Abwehr zu knacken. So musste man zur Halbzeit sogar mit dem Remis zufrieden sein. Prösen war bei zwei Riesen-Chancen (30. und 39.) am Heim-Torwart gescheitert.
Nach der Pause bekam Lichterfeld die Prösener besser in den Griff. Es ging aber nur zwischen den Strafräumen hin und her. Kurz vor Spielende gab's dann doch noch die große Möglichkeit für den Gastgeber, doch Fladrich konnte den Ball nicht im Tor unterbringen. Im Gegenzug musste man die Luft anhalten, als ein Freistoß der Gäste nur knapp übers Tor strich Am Ende ein gerechtes Remis in einem fairen Spiel.
Schiedsrichter: Wünsch (Schilda); Zusch.: 40.

SV Frieden Beyern - VfB Hohenleipisch II 1:3 (1:1). Im Spiel der Aufsteiger vergab Beyern durch Gräfe die erste Chance und erhielt postwendend die Quittung. Dem Heimkeeper rutschte ein abgefälschter Aufsetzer durch - 0:1. Die Gäste machten jetzt Druck, aber mit wenig Torgefahr. Beyern fing sich und kam nach Zuspiel von Kramm auf Enigk zum Ausgleich (18.). Nicklichkeiten bestimmten den Rest der Halbzeit.
Der zweite grobe Schnitzer von Jänichen im Beyern-Tor ermöglichte die erneute Führung des VfB II kurz nach der Pause. Danach plätscherte das Spiel zwischen den Strafräumen hin und her. Beyern fehlte die ordnende Hand und der Wille. Das 1:3 per Konter (80.) entschied die Begegnung endgültig

Tore: 0:1 Richter (5.), 1:1 Enigk (18.), 1:2 Richter (46.) 1:3 Schüler (80.); Gelb: Block, Wonneberger, Gola (Beyern), Gebauer (Hohenleipisch); Schiedsrichter: Lehmann (Sorno); Zusch.: 60.

SV Hirschfeld - SV Vorwärts Crinitz 2:4 (2:2). Obwohl man mit einem Schuss von Rückkehrer Heiko Kniese die erste Chance hatte, geriet Hirschfeld früh in Rückstand. Schumann verwandelte einen strittigen Elfer. Dass Schiri Daniel nach einer ähnlichen Situation auf der Gegenseite nicht auf den Punkt zeigte, sorgte für Unmut. Crinitz ließ sich nicht beirren, schaffte durch ein Abpraller-Tor das 2:0. Jetzt bewies der Gastgeber Moral. Der Einsatz wurde belohnt, Hirschfeld glich durch Kopfballtore von Reichel und Olbrich aus und vergab die Chance zur Führung. Keeper Eichberger parierte.
Nach der Pause drückte Hirschfeld auf den Sieg, während sich Crinitz auf gefährliche Konter verlagerte. Mit Erfolg: Ein Foul im Strafraum wurde nicht geahndet und schon stand es 2:3 durch Gronauer. Weil die Heim-Elf nun alles nach vorn warf, konnte Crinitz auch noch den Konter zum 2:4 setzen.

Tore: 0:1 Schumann (15.,FE), 0:2 Gramsch (22.), 1:2 Reichel (30.), 2:2 Olbrich (38.), 2:3 Gronauer (82.), 2:4 Schumann (88.); Gelb: Klaus (Hirschfeld), Effenberger (Crinitz); Schiedsrichter: Daniel (Lausitz); Z.: 60.