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Demonstrationen in Bad Liebenwerda und Elsterwerda

Bad Liebenwerda/Elsterwerda. Angemeldete Demonstrationen der Aktion "Gegenwind" in Bad Liebenwerda und ein Aufruf der Jungen Alternative Brandenburg und des AfD-Kreisverbandes Elbe-Elster zur Kundgebung mit Protestmarsch in Elsterwerda beschäftigen gegenwärtig Verwaltungen und Sicherheitsbehörden. Die Aktion "Gegenwind" will in Bad Liebenwerda an diesem und an weiteren Sonntagen am Nachmittag unter anderem gegen die ihrer Meinung nach falsche Asylpolitik der Bundesregierung demonstrieren. red/fc

Einen Antrag, im Zusammenhang mit dieser Demo am Sonntagnachmittag künftig auch den Bereich der Bundesstraße, unter anderem über den Rossmarkt nutzen zu dürfen, hat die bei der Polizei angesiedelte Versammlungsbehörde nicht stattgegeben. Pressesprecherin Ines Filohn: "Den Demonstranten ist der Platz zwischen Rathaus und Kirche zugewiesen worden." In dem üblichen Kooperationsgespräch zwischen Polizei und Antragsteller sollen für nächste Veranstaltungen entsprechende Regelungen besprochen werden.

Bad Liebenwerdas Bürgermeister Thomas Richter (CDU) sorgt sich um das Image der Kurstadt, wenn künftig "an Gästen, die in unseren schönen Cafés sitzen, an jedem Sonntag Demonstranten vorbeiziehen". Die Stadt sei weltoffen und nicht fremdenfeindlich.

Unter dem Motto "Asylchaos stoppen, Familien stärken, Demokratie verteidigen" rufen die Junge Alternative Brandenburg und die AfD Elbe-Elster am 3. März zur Demonstration auf dem Markt in Elsterwerda auf. Geplant sei auch ein Marsch durch die Stadt. Gastredner sind AfD-Mitglieder der Landtage Brandenburg und Thüringen.

Die linksautonome "AntifaCrewFinsterwalde" hat im Internet Sympathisanten aufgerufen, die Demonstration zu unterbinden. www.lr-online.de/fluechtlinge