In wenigen Tagen zu sehen: Mit einer Sonderausstellung zur Geschichte des Kriegsgefangenenlagers in den Jahren 1939 bis 1945 und des Speziallagers aus der Zeit von 1945 bis 1948 ergänzt das Museum Mühlberg 1547 seine Dauerausstellung zu den beiden Mühlberger Lagern.
Die informative Schau ist bis zum 13. September zu sehen, informiert Martina Pöschl, wissenschaftliche Mitarbeiterin. Neben Fotos und Berichten von Einzelschicksalen werden zahlreiche Handarbeiten und Gebrauchsgegenstände der Gefangenen gezeigt.

Kabinettsausstellung zu sehen

In den Monaten Juni und Juli präsentiert das Mühlberger Museum die Kabinettsausstellung „Sachzeugen. Depotfunde zum Dritten Reich“. In Kooperation mit der BücherKammer Herzberg nimmt der Museumsverbund Elbe-Elster das 75. Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs zum Anlass, Depotfunde aus der genannten Zeit vorzustellen.
Als Wanderausstellung konzipiert und mit Leihgaben privater Sammler ergänzt, wird die kleine Schau in Mühlberg sowie in Bad Liebenwerda, Doberlug, Finsterwalde und Herzberg gezeigt.
Zu den Ausstellungsobjekten gehört unter anderem eine Sammlungskiste, die der Aufbewahrung von Autogrammen nationalsozialistischer Größen diente, der Grabstein eines russischen Soldaten, das Schild der NSDAP-Ortsgruppe Massen und ein Wrackteil eines abgeschossenen alliierten Flugzeuges.
Öffnungszeiten:
Das Museum Mühlberg 1547 hat im Sommerhalbjahr dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Von Oktober bis März kann es zwischen 10 und 17 Uhr besucht werden.