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| 14:22 Uhr

Konzert am Sonntag
Das Schlagerduo Hauff & Henkler will das Plessaer Publikum verzaubern

Innerhalb ihrer Abschiedstournee treten Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler am Sonntag um 16 Uhr letztmalig im Kulturhaus Plessa auf.
Innerhalb ihrer Abschiedstournee treten Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler am Sonntag um 16 Uhr letztmalig im Kulturhaus Plessa auf. FOTO: MB Konzerte
Plessa. Die beiden bekannten Sänger Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler verabschieden sich von ihren treuen Fans nach einem halben Musik-Jahrhundert mit einer großen Tournee.

Die Sänger Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler begeistern ihr Publikum seit einem halben Jahrhundert. Sie waren und sind das bekannteste Schlagerduo der DDR und tourten vor und nach der Wende erfolgreich durch viele Länder. Mit mehr als 20 Millionen verkauften Schallplatten weltweit und tausenden Konzerten auf allen Erdteilen gehören sie zu den  beliebtesten Schlagerstars aus dem Osten. Ihre Lieder „Keine Bange“, „Heut’ ist wieder Vollmond“, „Das war ein Meisterschuss“ oder „Auf die Bäume ihr Affen“ sind Gassenhauer mit Ohrwurmqualität und bis heute beliebt.

Am Sonntag machen sie während ihrer großen Abschiedstournee im Kulturhaus Plessa Station, informiert die Agentur TS-Press aus Halle an der Saale. Beginn ist um 16 Uhr.

Für ihre Jubiläumstournee, die Hauff & Henkler in über 50 Konzertorte führen wird, haben die beiden ein ganz besonderes Programm mit all ihren Hits und so mancher Überraschung vorbereitet, so wird versprochen. Außerdem werden sie aus dem Nähkästchen plaudern und so manch interessante und komische Anekdote zum Besten geben.

Zu Brandenburg hatten die beiden schon immer eine besondere Beziehung, versichern sie: „Wir lieben es, so ein schönes Land rund um unseren Wohnort zu haben. Wenn uns Berlin zu quirlig wird, fahren wir nach Brandenburg und genießen die Landschaft mit ihrer Weite und vielfältigen Natur.“

Bevor sich am Sonntag in Plessa der Vorhang hebt, noch ein paar Fragen an Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler:

Welche Wünsche haben Sie an die verbleibenden Monate des Jahres  2018?

Klaus-Dieter Henkler: Wir wünschen uns einfach Gesundheit, endlich Frieden auf der ganzen Welt und eine Jubiläumstour mit vielen schönen Momenten.

Wie kam es zu dem Projekt?

Monika Hauff: Unser 50-jähriges Bühnenjubiläum stand ins Haus. Da lag es nahe, dass wir diese Zeit gemeinsam mit unseren Fans auf einer Tour verbringen wollen.

Worauf dürfen Ihre Fans sich freuen?

Klaus–Dieter Henkler: Es wird ein vielseitiges musikalisches Programm aus fünf Jahrzehnten mit Liedern aus unserem reichhaltigen Folksong-Schatz. Natürlich singen wir die Hits, auf die das Publikum wartet. Und wir werden auch einige Songs aus dem internationalen Repertoire präsentieren.

Wie hält man sich bei solch einer langen Tour fit?

Monika Hauff: Eigentlich ist es ganz einfach, sich fit zu halten und für jeden machbar: sich gesund ernähren und sich viel bewegen. Und immer wichtig für das Wohlbefinden sind eine positive Lebenseinstellung sowie gute Gedanken.

Was macht eine Arbeitsbeziehung aus, die 50 Jahre erfolgreich hält?

Klaus–Dieter Henkler: Ganz wichtig für eine lange Beziehung, egal ob beruflich oder privat, sind gegenseitige Toleranz und Respekt. Die Chemie muss stimmen. Man muss dem Partner Freiräume zugestehen. Und vor allem da sein, wenn der andere Hilfe braucht. Auch sollte man gemeinsame Interessen haben. Wir interessieren uns beide für die politischen Geschehnisse auf der Welt und diskutieren leidenschaftlich darüber. Außerdem verbindet uns die Liebe zur Musik, zur Natur und zu den Tieren.

Monika Hauff (lacht): Und der Sport. Zu Beginn unserer Karriere hat mich zum Beispiel Fußball überhaupt nicht interessiert. Ich sollte aber immer mitschauen, wenn wir unterwegs waren. Klaus hat es dann tatsächlich geschafft, mein Faible dafür zu wecken und  mich zu einer Fußballexpertin gemacht.

Sie haben auf insgesamt fünf Kontinenten Konzerte gegeben, können in 22 Sprachen singen. Sie werden auf der Tournee auch Anekdoten aus dieser Zeit erzählen. Könnten sie unseren Lesern schon ein wenig verraten?

Monika Hauff: Gern. Da gibt es schon einige Geschichten. Unser erster internationaler Auftritt führte von Magdeburg nach Mexiko-City. Wir durften die DDR beim Kulturprogramm der Olympischen Spiele vertreten. Das war für uns ein überwältigendes Erlebnis. Zum Beispiel das Fußball-Endspiel in diesem riesigen Azteken-Stadion. Das kannten wir so nicht. Ich weiß sogar noch, dass Bulgarien gegen Ungarn spielte. Wir sahen leider nur die zweite Halbzeit. Denn wir hatten uns total mit der Entfernung verschätzt und waren bei der Anreise mit dem Bus eine Station zu zeitig ausgestiegen. So mussten wir den Rest des Weges laufen. Das dauerte.

Oder die Amerika-Tourneen. Klaus ist ein großer Elvis-Fan. Wir besuchten Memphis, sein Haus, das Studio, in dem er seine Platten aufgenommen hatte. Von LA sind wir einmal nach Las Vegas gefahren und waren in einer Vorstellung von Siegfried und Roy. Danachhaben die beiden uns noch empfangen.

Klaus-Dieter Henkler: Das waren schon unvergessliche Momente. Aber es gab auch wunderbare und verrückte kleine Erlebnisse: Im angolanischen Urwald hatten wir ein Konzert nur mit einer Gitarre, zwei Kinolautsprechern und einem Mikro. Mehr Equipment gab es dort eben nicht.

Karten für das Konzert am Sonntag in Plessa gibt es in den bekannten Vorverkaufsstelle und im Internet unter www.reservix.de

(mf)