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| 01:07 Uhr

Das sagen die Leser zu den neuen Radwegen im Kreis

Elbe-Elster-Kreis.. Wie finden Sie die Qualität der neuen Radwege im Elbe-Elster-Kreis? Sagen Sie uns Ihre Meinung, hatte die RUNDSCHAU ihre Leser aufgefordert. Erste Lesermeinungen hatten wir bereits veröffentlicht, hier folgen weitere Erfahrungsberichte.


Erwin Noergel aus Bad Liebenwerda benutzt gern den Radweg entlang der Schwarzen Elster zwischen dem Haus des Gastes und Wahrenbrück. „Für Ortsunkundige kann es zu Problemen kommen, weil an einigen Stellen die falschen Radwegweiser stehen“ , hat Erwin Noergel festgestellt. Auch was die Kilometerangaben betrifft, stimme manches nicht. „Da sieht man bereits den Kirchturm von Wahrenbrück und es sollen immer noch etliche Kilometer bis dahin sein.“
Ein falsches Schild hat Erwin Noergel in Tröbitz am Bad ausgemacht. „Wenn man dem Schild an der Bushaltestelle in Richtung Bad Liebenwerda folgt, dann kommt man statt in der Kurstadt in Priesen raus“ , sagt er. Rund 300 Meter weiter in Richtung Bahnübergang sei ebenfalls kein vernünftiges Schild in Richtung Bad Liebenwerda vorhanden. Ansonsten, so Erwin Noergel, finde er die Radwege sehr schön.
Auch Karin Mahnke aus Finsterwalde benutzt gern die neuen Radwege. „Ich fahre oft auf dem Weg von Schacksdorf über Lichterfeld nach Klingmühl“ , berichtet sie. Schlechte Erfahrungen hat sie allerdings auf dem Lindthaler Weg mit rücksichtslosen Pkw-Fahrern gemacht. „Einmal kam ein Pkw, der nicht ausgewichen ist“ , erzählt sie. „Wir mussten absteigen und Platz machen.“ Karin Mahnke kritisiert auch, dass die Pkw-Fahrer keine Anstalten machten, langsamer zu fahren, sondern im Gegenteil noch auf den schmalen Wegen rasen würden. „Das finde ich nicht richtig“ , sagt sie.
Friedhelm Brockel aus Lebusa hat ebenfalls schlechte Erfahrungen mit Pkw-Fahrern gemacht, und zwar auf dem Elbe-Elster-Radwanderweg 7, zwischen Freileben, Körba und Lebusa. „Der Radweg wird viel benutzt, vor allem von Kindern und auch von Gästen aus den alten Bundesländern“ , sagt er. Nach Körba sei der Radweg für Pkw und Krad gesperrt, in die andere Richtung gebe es nur eine Tonnage-Begrenzung auf 2,8 Tonnen. Die Folge: Autofahrer, die nicht selten mit 100 Stundenkilometern den Weg entlang rasen und die Radfahrer gefährden. „Die Pkw-Fahrer haben wenig Verständnis für die Radfahrer“ , beklagt Friedhelm Brockel. Er fordert deshalb eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km / h. „Auf dem Elbe-Radwanderweg von Altbelgern bis Strehla ist die Geschwindigkeit auch auf 30km / h beschränkt“ , gibt Friedhelm Brockel zu bedenken. (as)