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Baugeschehen
Das Kulturhaus in Plessa braucht noch viel Baugeld

Plessa.

Das Dach des denkmalgeschützten Kulturhauses Plessa ist erneuert und bis auf die Kirchenseite sind alle Fenster ausgetauscht. Wenn wieder Geld da ist, dann sollen auch die restlichen Fenster ersetzt werden, so der Plessaer Amtsdirektor Göran Schrey. Zum Bauprogramm gehört auch die brandschutztechnische Trennung zwischen Haupt- und Nebenbühne. Das ist eine Auflage des Brandschutzes. „Und dann ist die Barrierefreiheit noch ein Riesenthema“, so Göran Schrey. Es gibt weder eine Rampe noch einen Aufzug. Doch die Gemeinde als Eigentümerin sei damit finanziell ebenso überfordert wie mit der eigentlich notwendigen Innensanierung. Es sei eine enorme Leistung, ein solch großes Haus ohne Personal zu betreiben und – wie an diesem Wochenende – hochwertige Konzerte anzubieten.