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| 18:24 Uhr

Ausbildung bei 600 Grad
„Das ist schon eine harte Nummer“

Zwei Kameraden kühlen die Hitze im Inneren der Brandsimulationsanlage zunächst mittels Hohlstrahlrohr ab.
Zwei Kameraden kühlen die Hitze im Inneren der Brandsimulationsanlage zunächst mittels Hohlstrahlrohr ab. FOTO: LR / Frank Claus
Feuerwehren üben in bis zu 600 Grad heißer Brandsimulationsanlage. Von Frank Claus

Gleich an zwei Tagen hintereinander haben 80 Kameraden der Feuerwehren der Stadt Elsterwerda, aus der Gemeinde Röderland sowie den Ämtern Plessa und Schradenland in einer Brandsimulationsanlage Einsatztaktiken in brennenden Räumen geübt. An der Decke des im Volksmund nur Heißcontainers genannten Übungsgerätes können bis zu 600 Grad Hitze erreicht werden. Erste Aufgabe der Kameraden ist es, mit einem Hohlstrahlrohr die Hitze herunterzukühlen, um überhaupt ins simulierte Gebäudeinnere zu gelangen. Schon dabei ist viel zu beachten, um den sogenannten Flashover, das Durchzünden bei Sauerstoffzufuhr, zu verhindern.

Das taktische Vorgehen im Objekt, das Schlauchmanagement, das Erkennen von Gefahren – und das alles mit angelegten Atemschutzgeräten wurde besprochen und schließlich trainiert. „Das ist schon eine harte Nummer“, sagt Prösens Gemeindebrandmeister Fred Ansorge, neben Schradenland-Amtsbrandmeister Oliver Georgi, Peter Bange aus Elsterwerda und Oliver Roddeck aus Reichenhain einer der Ausbilder. Die Feuerwehr Stolzenhain hat für beste Ausbildungsbedingungen gesorgt, so Fred Ansorge, der allen Kameraden für ihren Einsatz dankt.