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Das Herz der Zeitung

Volontärin Anja Brautschek erklärte Jessica, Thea, Jan, Enie und Jessica (v.l.n.r.) während des Zukunftstages den Tagesablauf bei der RUNDSCHAU.
Volontärin Anja Brautschek erklärte Jessica, Thea, Jan, Enie und Jessica (v.l.n.r.) während des Zukunftstages den Tagesablauf bei der RUNDSCHAU. FOTO: mcl1
Elsterwerda. Wie kommen die Texte in die Zeitung? Und welche Arbeit steckt dahinter? Zum gestrigen Zukunftstag haben einige Schüler des Elsterschloss-Gymnasiums die Redaktion in Elsterwerda besichtigt und erste Presseluft geschnuppert. Anja Brautschek

Zu Terminen fahren, interviewen, Hintergründe erfahren. Das sind die täglichen Aufgaben des Redakteurs. Doch am Donnerstag war es genau andersherum. Zum Zukunftstag standen die RUNDSCHAU-Redakteure aus Elsterwerda Schülern des Elsterschloss-Gymnasiums Rede und Antwort.

"Ich finde den Beruf sehr spannend und könnte mir durchaus vorstellen, zu schreiben", sagt Achtklässlerin Jessica. Gemeinsam mit vier Klassenkameraden erfährt sie, wie abwechslungsreich der Job ist. Kein Tag gleicht dem anderen - es gibt immer wieder spannende Menschen, Orte und Ereignisse zu entdecken. Die Schüler blätterten durch die verschiedenen Ausgaben, lernten den Aufbau der Seiten kennen und wie eine Meldung in die Zeitung kommt. Viel Planung und Koordination mit der Zentrale in Cottbus steckt dahinter, erfuhren die Gymnasiasten. Dort wird auch die Zeitung gedruckt und an die Kuriere verteilt. Etwas zögerlich stellten sie erste Fragen. "Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es bei der RUNDSCHAU?" wollte Jessica wissen. Jan interessierte sich mehr für die Zukunft der Zeitung: "Ist die Tageszeitung durch die Digitalisierung der Welt bedroht?" Doch seine Sorgen können schnell zerschlagen werden. Vielleicht werde sich die Nutzung der Zeitung in Zukunft verändern. Das Internet wird auch für Printmedien immer wichtiger. Doch verdrängen werde es die Zeitung nicht, so die Redakteure.

Ob ein künftiges Schreibtalent unter den Schülern ist, wird sich noch zeigen. Zum Zukunftstag blickten sie noch hinter andere Türen, um weitere Berufe kennen zu lernen. So wurden das Elbe-Elster-Klinikum, die Bäckerei Bubner oder die Sparkasse Elbe-Elster erkundet.