An die Rekordzahlen des vergangenen Jahres dürfte das diesjährige Frühlingsfest jedoch nicht heranreichen, auch wenn sich die Organisatoren, die Werbegemeinschaft Industrie- und Gewerbeverein Elsterwerda Ost, nicht über Besuchermangel beklagen dürfte.
Auch diesmal hatte die Werbegemeinschaft auf eine bunte Mischung aus Produktpräsentation, Kultur, Kulinarischem, Händlern und Schaustellerpark gesetzt. Während die einen, wie zum Beispiel Hans-Dieter Hunger von MZW, künftig die Unternehmen noch stärker in den Mittelpunkt stellen wollen, stellt das jetzige Konzept für die Bauspezi-Chefin Karin Schmidt die beste Lösung dar, um interessierte Kunden anzulocken. Die Schausteller waren zwar vom Geschäft nicht überwältigt. Für Tino Krämer, Chef-Organisator des Rummels, war es jedoch das Beste seit Saisonbeginn.
Die Werbegemeinschaft hat derzeit 28 Mitglieder. 22 von ihnen haben sich aktiv an der Vorbereitung des Frühlingsfestes beteiligt. An verschiedenen Standorten präsentierten sich auch Firmen, die nicht im Gewerbegebiet ansässig sind. Von den Mitgliedern der Werbegemeinschaft wird dies unterschiedlich beurteilt, werden damit doch ihre eigenen Festlegungen aufgeweicht. Auch ein einheitliches Logo und eine gemeinsame Bewerbung von Frühlingsfest, Schaustellerpark und Freitagsprogramm mit Kaffee&Kuchen&Kultur wurde angeregt. Die Mühe und Arbeit, die die engagierten Betriebe in das Programm des Frühlingsfestes investiert haben, war aber in jedem Fall überzeugend.