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| 18:18 Uhr

Frauenhandball
Dank VfB endlich mal wieder Frauenhandball in der Kurstadt

Die VfB-Frauen spielen in der Handball-Brandenburgliga oben mit. Am Samstag soll Bad Liebenwerda ein gutes Parkett für sie werden.
Die VfB-Frauen spielen in der Handball-Brandenburgliga oben mit. Am Samstag soll Bad Liebenwerda ein gutes Parkett für sie werden. FOTO: Thomas Boxhorn / Boxhorn Thomas
Bad Liebenwerda. Es ist nach 2009 das größte Frauen-Handball-Event in der Bad Liebenwerdaer Sporthalle. Damals gastierten die Bundesliga-Frauen des HC Leipzig, nach der Insolvenz inzwischen nur noch drittklassig, zu einem Freundschaftsspiel in der Kurstadt. Am Sonnabend, 18. November, spielen nun wieder Frauen in der ansonsten als Männer-Handball-Hochburg bekannten Sporthalle. Verantwortlich dafür ist der VfB Doberlug-Kirchain. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Vereinschef Thomas Boxhorn.

Herr Boxhorn, wie kommt Bad Liebenwerda zu dieser Ehre?

Thomas Boxhorn: Unsere Brandenburgliga-Frauen stehen in der dritten Pokalrunde. Die Halle in Doberlug-Kirchhain ist wegen eines Flohmarktes nicht frei. Uns verbinden Fan-Freundschaften mit Finsterwalde und Bad Liebenwerda. Diesmal haben wir beim HC der Kurstadt angefragt und sofort Zustimmung erfahren.

Die VfB-Damen spielen in der Liga kräftig oben mit. Wie stehen die Chancen aufs Weiterkommen?

Thomas Boxhorn: Mit unseren eigenen Fans und hoffentlich vielen aus der Handball-verrückten Männerbastion in Bad Liebenwerda rechnen wir uns einiges aus. Stark wäre, die Kurstadt-Trommler kommen auch in die Halle.

Wer muss bei der Dreier-Pokalrunde aufs Parkett?

Thomas Boxhorn: Eine Oberliga- und zwei Brandenburg-Liga-Mannschaften. Um 15 Uhr treffen unsere Frauen zuerst auf die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Um 16.30 Uhr spielt der SV Lok Rangsdorf gegen den Verlierer der ersten Begegnung. Und um 18 Uhr müssen die Sieger aus Spiel 1 gegen den SV Lok Rangsdorf antreten. Die Spielzeit beträgt jeweils 2x20 Minuten.

Der VfB will sicher ein Handballfest draus machen?

Thomas Boxhorn: Wenn wir weiterkommen, wird auf jeden Fall gefeiert. Wir würden uns einfach über eine geile Kulisse freuen. Die Versorgung wird bestens organisiert.

Sie sind kürzlich zum Vereinsvorsitzenden wiedergewählt worden. Wie geht es dem VfB?

Thomas Boxhorn: Mit fast 300 Mitgliedern sind wir der stärkste Verein der Stadt, vereinen neben Handballern noch Volleyballer, Tischtennis-Spieler und die Aerobic-Fitnessgruppe. In allen Abteilungen haben wir starke Leute am Ruder.

Wen würden Sie nennen wollen?

Thomas Boxhorn: Im Handball sind Matthias Belig, Birgit Artner und Stefan Böhme Schrittmacher, im Tischtennis Dr. Ingrid Dzick und Daniel Wagner sowie beim Fitness Anita Pietzner und Kerstin Pach.

Mit T. Boxhorn sprach F. Claus.