Hoffnung geben in schwierigen Zeiten. Lächeln trotz Sorgenfalten. Mühlbergs ehemalige Bürgermeisterin Hannelore Brendel, jetzt Beigeordnete in der Verbandsgemeinde Liebenwerda, hat die Osterzeit genutzt, „Schmunzelsteine“ herzustellen. Sie hat freundlich lächelnde Gesichter auf Steine gemalt, die sie zuvor selbst gesammelt hat.

Hannelore Brendel hat netten Versen zu den Steinen verfasst

Bei Terminen verteilt sie die Steine an Menschen, von denen sie glaubt, dass ein Lächeln ihnen gut tut. Auch Freunde und Bekannte hat sie bereits überrascht. Doch nicht nur das. Sie hat Zeilen dazu verfasst, die ans Herz gehen:

„Ich schenk’ Dir einen Schmunzelstein, schau her, er lacht Dich an. Er passt in jede Tasche rein und stupst Dich manchmal an. Wenn’s Leben mal nicht ganz so leicht, er nicht von deiner Seite weicht. Dann schau ihn an und werde heiter, das Leben geht gleich leichter weiter. So hilft er Dir an trüben Tagen, und will mit seinem Schmunzeln sagen: Nach Regen kommt Sonnenschein, den lasse in Dein Herz hinein.“

Finsterwalde

Hannelore Brendel weiß aus ihrer langen Berufserfahrung: Oft hilft ein freundliches Wort, eine nette Geste, um Mut zu schöpfen. Sie macht nicht viel Aufhebens um ihre Aktion, übergibt den Stein und lächelt ihre Gegenüber an. Und erntet selbst ein Lächeln. Die Osterzeit hat sie außerdem genutzt, Mundschutze zu nähen. Sie weiß, dass es ihr viele gleich tun – ohne groß darüber zu reden. Trotz verordnetem Abstand sich nah bleiben, das treibt Hannelore Brendel an.

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