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| 16:47 Uhr

Wiedereröffnung rückt näher
Catharina-Kirche in Elsterwerda ist wieder wie neu

Inzwischen ist die Wandinnenfarbe in der Catharina-Kirche Elsterwerda getrocknet. Maler Andreas Löfflath (r.) hat für den neuen Anstrich gesorgt. Dieter Häßlich (l.), Produktionsleiter bei der DDK Fassaden GmbH Haida, und Erich Voigt vom Gemeindekirchenrat sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Inzwischen ist die Wandinnenfarbe in der Catharina-Kirche Elsterwerda getrocknet. Maler Andreas Löfflath (r.) hat für den neuen Anstrich gesorgt. Dieter Häßlich (l.), Produktionsleiter bei der DDK Fassaden GmbH Haida, und Erich Voigt vom Gemeindekirchenrat sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis. FOTO: LR / Manfred Feller
Elsterwerda. Eine große Sanierungsetappe im evangelischen Gotteshaus im Zentrum von Elsterwerda ist geschafft. Von Manfred Feller

Wieder zeigen kann sich die evangelische Catharina-Kirche im Zentrum von Elsterwerda. Die rund 900 000 Euro teure Dacherneuerung ist abgeschlossen. Die gewaltige Decke im Kirchenschiff ist nach historischem Vorbild neu entstanden, und die Maler haben die letzten Bürstenstriche gezogen. Den Abschluss bildet die große Gebäudereinigung. „Diese muss möglichst staubfrei und durch eine Fachfirma erfolgen. Und das Blattgold am Altar muss dranbleiben“, bemerkt Silke Hauptvogel, Vorsitzende des Bauausschusses der Kirchgemeinde.

Damit die etwa acht Meter hohen Innenwände des ungefähr 15 mal 30 Meter großen Kirchenschiffes so weiß erstrahlen wie seit vielen Jahrzehnten nicht mehr, hat Maler Andreas Löfflath von der Firma DDK Fassaden GmbH aus Haida die Bürste geschwungen. „Mit der Bürste deshalb, damit die Oberfläche Struktur erhält und mehr Farbe als mit der Rolle aufgetragen wird“, erläutert  der Plessaer. Es ist seine erste Kirche, an die er Hand anlegt. „Wenn sie fertig ist, werde ich sie mir noch einmal ansehen“, ist er schon jetzt von dem stattlichen Inneren angetan.

Wände und Decke (Letztere wurde von einer anderen Firma gestrichen.) haben keine Spezialfarbe, sondern entsprechend der Vorgabe des Denkmalschutzes einen schlichten Kalkanstrich erhalten. Einst wurde nur Sumpfkalk verwandt. Heute kommt das Grundmaterial, das die Pigmente liefert, aus dem Fass und muss nur noch streichfähig mit weiterem Wasser gemischt werden. Hinzu kommt pro Farbeimer etwas Leinöl. „Dieses bewirkt einen geschmeidigeren Anstrich“, erläutert Andreas Löfflath.

Vor dem Malern wurden die wenigen Risse in dem ansonsten gut erhaltenen, aber durch die Bauarbeiten stark verschmutzten Putz geschlossen und die Fensteranschlüsse erneuert.

Die Kirchenorgel ist ausgelagert. Irgendwann soll sie restauriert und wieder eingebaut werden. Das wird bis zu 100 000 Euro kosten.
Die Kirchenorgel ist ausgelagert. Irgendwann soll sie restauriert und wieder eingebaut werden. Das wird bis zu 100 000 Euro kosten. FOTO: LR / Manfred Feller

Nach diesem Auftrag geht es für den Maler wieder auf die üblichen Fassadenbaustellen zwischen Berlin und Dresden. Es wird gedämmt, armiert und geputzt.

Weil das Dachgebälk im Gesimsbereich erneuert werden musste, war die alte Decke des Kirchenschiffes ringsherum aufgemacht worden.  Der Rest, so Silke Hauptvogel, sei nicht mehr zu halten gewesen. Es wurde entschieden, alles neu aufzubauen. Es wurden neue Bretter unter die Deckenbalken genagelt, darauf Schilfmatten und ein Drahtgeflecht befestigt, der Stuck gezogen und dann geputzt. Historische Malereien seien nicht entdeckt worden. Also kam wieder ein Kalkanstrich drauf. „Die neue Decke sieht besser aus als die vorherige, die mindestens 300 Jahre alt war“, lobt Erich Voigt vom Gemeindekirchenrat die Handwerkerleistungen. „Er und seine Frau Annemarie sind die guten Seelen der Kirche“, so Silke Hauptvogel. Sie schließen früh um sechs Uhr die Kirche den Handwerkern auf und sorgen stets für Ordnung.

Ende September soll die Kirche drinnen besuchsfein sein, damit der Einweihungsgottesdienst am 13. Oktober um 14 Uhr vorbereitet werden kann.

Weil das Dachgebälk im Gesimsbereich erneuert werden musste, war die alte Decke des Kirchenschiffes ringsherum aufgemacht worden.  Der Rest, so Silke Hauptvogel, sei nicht mehr zu halten gewesen. Es wurde entschieden, alles neu aufzubauen. Es wurden neue Bretter unter die Deckenbalken genagelt, darauf Schilfmatten und ein Drahtgeflecht befestigt, der Stuck gezogen und dann geputzt. Historische Malereien seien nicht entdeckt worden. Also kam wieder ein Kalkanstrich drauf. „Die neue Decke sieht besser aus als die vorherige, die mindestens 300 Jahre alt war“, lobt Erich Voigt vom Gemeindekirchenrat die Handwerkerleistungen. „Er und seine Frau Annemarie sind die guten Seelen der Kirche“, so Silke Hauptvogel. Sie schließen früh um sechs Uhr die Kirche den Handwerkern auf und sorgen stets für Ordnung.

Ende September soll die Kirche drinnen besuchsfein sein, damit der Einweihungsgottesdienst am 13. Oktober um 14 Uhr vorbereitet werden kann.