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Konzert auf Gut Saathain
Tenor Björn Casapietra holt seine Tochter auf die Bühne

Schon im Jahr 2016 hatte Björn Casapietra zum Valentinstag auf Gut Saathain 350 Gäste angelockt (Foto). Diesmal musste das Konzert zum gleichen Termin wegen Krankheit verschoben werden. Der Tenor begeisterte am Sonnabend.
Schon im Jahr 2016 hatte Björn Casapietra zum Valentinstag auf Gut Saathain 350 Gäste angelockt (Foto). Diesmal musste das Konzert zum gleichen Termin wegen Krankheit verschoben werden. Der Tenor begeisterte am Sonnabend. FOTO: Sven G¸ckel / Sven Gückel
Saathain. Björn Casapietra gastierte mit seinem Programm „Lieder der Sehnsucht“ am 3. März auf Gut Saathain. Von Frank Claus

Trotz Neuauflage nach ursprünglicher Terminabsage, es wurde ein schöner Erfolg. Der Vorsitzende des Fördervereins, Joachim Pfützner, zu den Hintergründen der Verschiebung: Nach seinem begeistert aufgenommenen  Valentintagskonzert am 14. Februar 2016 sollte Björn Casapietra, so die Planungen des Fördervereins, auch zum Valentinstag 2018 gastieren. Das Konzert musste dann aber kurzfristig zum geplanten Termin wegen Erkrankung abgesagt werden. Aber am Sonnabend wurde es im Festsaal des Gutes Saathain zur Freude vieler Fans, die teils weite Wege auf sich genommen hatten, nachgeholt.

Joachim Pfützner: „Wie auch 2016 wurde er am Flügel von dem aus Budapest stammenden  und in Berlin an der Universität der Künste, der größten Kunsthochschule Europas,  ausgebildeten Pianisten Peter Forster überzeugend begleitet. Eine schöne Ergänzung war die Einbeziehung der zehnjährigen  Tochter Stella, die sich sowohl solistisch als auch im Duett mit dem Vater schon gekonnt präsentieren konnte.“

Das Programm war vielfältig, wie der Vorsitzende des Fördervereins berichtet: Der Liederreigen begann mit „Holy waters“, familiäre Bezüge präsentierte der Sänger mit „Vaters Lied“ und „Stellas Song“. Auch Klassiker wie „Hallelujah“ von L. Cohen und „Imagine“  von J. Lennon, komplettiert mit italienischen Hits wie „Azzurro“ und „Bella e Impossibele“  fehlten nicht.
Höhepunkte waren Casapietras gesangliche Version von D. Bonhoeffers geistlichem Gedicht  „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ und als zweite Zugabe die Interpretation von K. Weckers aufrüttelnder Ballade „Was keiner wagt“ nach dem Text von L. Zenetti.

Fazit: Ein gelungener Abend für die Besucherinnen und Besucher auf Gut Saathain!