Während im Facebook von 250 Teilnehmern die Rede ist, sprachen die Veranstalter am Abend von 220. Die Polizei machte etwa 120 Demonstranten aus. Die Bewegung, die nach eigenen Angaben gegen "ungebremste und unkontrollierte Einwanderung von Millionen Flüchtlingen" ist, aber nicht in "die rechte Ecke gestellt" werden wolle, fordert zudem den Rücktritt der Kanzlerin, Neuwahlen, ein Volksbegehren zum Thema Einwanderung und die Direktwahl des Bundespräsidenten. Am Ende der Demo meldete ein Mann, der eine Ordnerbinde trug, gegenüber der Polizei bereits die nächste Protestveranstaltung an. Nach Angaben der Polizei ist er ein den Beamten bekanntes NPD-Mitglied aus dem Landkreis. Die Polizei war mit starkem Aufgebot vertreten, um unter anderem eine linksautonome Gruppe in Distanz zur Veranstaltung zu halten.