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| 16:34 Uhr

Straßenbau in Elbe-Elster
Wainsdorfer Buckelpiste ist jetzt Geschichte

An einem Tag wurde die letzte Asphaltlage in der Ortsdurchfahrt Wainsdorf aufgebracht.
An einem Tag wurde die letzte Asphaltlage in der Ortsdurchfahrt Wainsdorf aufgebracht. FOTO: LR / Manfred Feller
Wainsdorf. Die Landesstraßen-Ortsdurchfahrt hat am Montag die abschließende Deckschicht erhalten.

Einer der baulich schlechtesten Landesstraßenabschnitte in Elbe-Elster ist jetzt Geschichte. Das rund 700 Meter lange Teilstück in Wainsdorf hat am Montag die abschließende Deckschicht erhalten. „Das Wichtigste ist damit erledigt“, atmet Steve Krahn, Polier der ausführenden Firma Strabag aus Senftenberg, vorsichtig auf. Denn der weitere Terminplan ist eng gestrickt. Planmäßig Ende November soll die L 59 nach mehrmonatiger Vollsperrung wieder für den Durchgangsverkehr freigegeben werden. Die offizielle Umleitung ist sehr weiträumig. Vorfristig werde die Straße auf keinen Fall geöffnet, bestätigt Rolf-Rainer Hamann vom Landesbetrieb Straßenwesen.

Obwohl der Asphalt liegt, dürfen die Grundstücksbesitzer die Straße tagelang nicht nutzen. Das insgesamt 36 Zentimeter starke Asphaltpaket müsse erst auskühlen, sagt Steve Krahn.

Jetzt beginnt die letzte Etappe. Die beidseitigen Gehwege sind zu pflastern. Wie bei den alten, unansehnlichen, aber haltbaren Granitborden wird auch das bisherige Betonpflaster wieder eingebaut – aus Kostengründen, wie die Gemeinde Röderland schon während der Planungen angekündigt hatte. Die Gehwege haben nun einen stabileren Unterbau als vorher erhalten.

Nicht mehr sichtbar sind der neue Regenwasserkanal, das Durchlassbauwerk für den Pfeifgraben und die zwei Sedimentationsanlagen (Filter) für das abfließende Oberflächenwasser. 70 Straßeneinläufe mussten neu gesetzt werden.

Nichts gefunden hätten die Archäologen während der Tiefbauarbeiten. Es war mindestens eine steinalte Wasserleitung vermutet worden.

(mf)