Die Deutsche Post überlegt daher gegenwärtig, welche ihrer Briefkästen sie zwischen dem 31. Dezember und 2. Januar sicherheitshalber dicht macht. Im Bereich der Leipziger „Niederlassung Brief“ , zu der auch unsere Region gehört, seien im Vorjahr rund hundert Briefkästen durch Knallkörper zerstört worden, so gestern Niederlassungsleiter Andreas Söhnel gegenüber der RUNDSCHAU. Schlimm sei es, dass dabei auch vereinzelt Briefsendungen zerstört worden seien. „Gegenwärtig laufen Abstimmungen mit Kommunen, welche Briefkästen innerhalb eines engen Zeitfensters über Silvester gesperrt werden sollten“ , sagt Rolf Schulz, Postsprecher für Brandenburg. Gesperrt werden würde dann nach der letzten Leerung am Silvestertag. Schulz empfiehlt, bei nicht gesperrten Kästen nach der letzten Tagesleerung am 31. Dezember keine Briefe mehr einzuwerfen. Nach bisherigen RUNDSCHAU-Informationen erwägt die Deutsche Post, beispielsweise in Bad Liebenwerda die Einwurfklappen der Briefkästen in der Hainsche Straße und Dresdener Straße sowie in Kröbeln in der Mühlberger Straße zu sperren. (fh)