Aber im Sommer kommt es immer wieder zu Engpässen. Dann zählen wir auf die Unterstützung unserer Stammspender. Das sind immerhin 90 Prozent“ , zeigt sie auf.
Gehen im Durchschnitt in Berlin-Brandenburg drei Prozent der Bevölkerung zur Blutspende, sticht der Elbe-Elster-Kreis mit durchschnittlich 4,5 Prozent hervor. „Die Spendenbereitschaft, ist quer durch alle Generationen besonders hoch“ , so Smolka.
Und dann räumte sie auch gleich noch einen weit verbreiteten Irrglauben aus der Welt: „Nicht die Unfallopfer benötigen das meiste Blut. Die Behandlung von Krebserkrankungen (19 Prozent) und von Herzerkrankungen (16 Prozent) liegen an der Verbrauchsspitze.“
Erst nach diesen Betroffenen würden Opfer von Arbeits-, Haushalts- und Verkehrsunfällen (12 Prozent) folgen, so Annett Smolka. (top)