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| 13:28 Uhr

Marketing mal anders für Elbe-Elster
Blogger und Influencer in Elbe-Elster unterwegs

 Insgesamt fünf Reiseblogger und Influencer steigen von Mittwoch bis Freitag auf die E-Bikes des Tourismusverbandes Elbe-Elster (Foto) und wollen auf Entdeckungen im Landkreis gehen.
Insgesamt fünf Reiseblogger und Influencer steigen von Mittwoch bis Freitag auf die E-Bikes des Tourismusverbandes Elbe-Elster (Foto) und wollen auf Entdeckungen im Landkreis gehen. FOTO: Heike Lehmann
Herzberg. EE – irgendwo im Nirgendwo? Das soll sich ändern. Von Frank Claus

„Elbe Elster“ – noch nie gehört? Das macht nichts, das ging mir ebenso, als ich mich im letzten Herbst zum ersten Mal bewusst in die Region aufmache… „Elbe-Elster-Land“ – eine Region irgendwo im Nirgendwo, eine Region mitten in Brandenburg, doch wo? Denn Brandenburg ist bekanntlich ganz schön großflächig, rund um Berlin verteilt!

So beginnt Tanja Klindworth auf ihrer Internetseite www.spaness.de ihren Blog (ein tagebuchähnlich geführter Beitrag), in dem sie, wie sie selbst erklärt „10 x Elbe-Elster Aktivitäten, Kuriositäten & (unerwartete) Highlights“ beschreibt.

Der Tourismusverband Elbe-Elster ist auf sie aufmerksam geworden und hat sie und vier weitere Blogger und Influencer gemeinsam mit der Kreisverwaltung eingeladen. Von Mittwoch bis Freitag erkunden sie den Landkreis mit den neuen E-Bikes, wollen besondere Routen, Land und Leute und die Sehenswürdigkeiten an der Strecke vorstellen.

Bettina Oecknigk vom Tourismusverband: „Wir wollen zum ersten Mal über diesen Weg mit Reisebloggern neue Zielgruppen gewinnen.“ Doch wie arbeiten Blogger und Influencer? Während Erstere einen Blog betreiben und zumeist auf eigenen Internetseiten ihre Entdeckungen schildern, nutzen Influencer die sozialen Netzwerke als ihr Kommunikationsinstrument. In der Mehrheit sind sie im Gegensatz zu Journalisten nicht für Medien tätig.

Tanja Klindworth hat nach eigenen Angaben auf unterschiedlichen Internet-Plattformen 93 000 Leser, darunter bei Facebook 11 000, bei Instagram 20 500 und bei Twitter 14 000 Follower (Nutzer). Ihre dreitägige Tour starten die erfahrenen Internetnutzer in Schlieben, wo unter anderem den Weinkellern ein Besuch abgestattet wird. Es geht über Naundorf (Schloss Lillliput), Hohenbucko (Alpaka), Lebusa (Mühle und Orgel) zurück nach Schlieben (KZ-Außenlager). Am nächsten Tag ist Start im Schloss Doberlug und im Weißgerbermuseum. Der Naturpark, Werenzhain (Atelierhof), Finsterwalde und die F 60 werden angesteuert. Am Freitag geht es von Elsterwerda (Miniaturenpark), Plessa (Kraftwerk) über Döllingen (Pomogarten) und Hohenleipisch zu Kettensägenschnitzer Roland Karl nach Dobra und nach Bad Liebenwerda (Wonnemar).