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| 02:44 Uhr

Biosphäre Niederlausitz bleibt in der Diskussion von Fachleuten

Doberlug-Kirchhain. Von Beginn an transparent sein, die Menschen in der Region auf dem Weg mitnehmen, über die Idee eines Biosphärenreservates in der Niederlausitz sprechen — diese Grundhaltung eint die Kuratorien der Naturparke Niederlausitzer Landrücken und Niederlausitzer Heidelandschaft. Seit sie die Vision von einer gemeinsamen Biosphäre im September 2011 öffentlich machten, sind schon viele Argumente pro und kontra ausgetauscht worden. red/gb

Mit der Unterstützung der Landräte aus Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald im Rücken wird seither daran gearbeitet, die Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Die "Biosphäre Niederlausitz - eine Chance für die Region?" ist das Thema eines Naturparkgemeinde-Stammtisches der besonderen Art. Im Refektorium in Doberlug-Kirchhain wird es am Mittwoch, 10. April, Gelegenheit geben, über das Thema zu sprechen.

Eine hochkarätige Runde von Gesprächspartnern wird erwartet. Carla Kniestedt, rbb-Zuschauern als Moderatorin des Heimatjournals bekannt, hat die Moderation übernommen. Eingeladen sind unter anderen der Oberförster der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, der Geschäftsführer des Gewässerverbandes "Oberland Calau" aus dem Biosphärenreservat Spreewald sowie eine Landwirte-Familie aus dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide und Teichlandschaft. Alles versierte Spezialisten ihres Fachs, die die Gesprächsrunde sehr bereichern können.

Die Landräte aus Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Dahme-Spreewald sowie die Vorsitzenden der Kuratorien der Naturparke werden über den bisher erreichten Arbeitsstand und ihre mit einer Biosphäre verbundenen Erwartungen berichten.

Naturparkgemeinde-Stammtisch, Mittwoch, 10. April, 17 Uhr, Refektorium Doberlug-Kirchhain.