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| 19:25 Uhr

Sperrbezirk eingerichtet
„Amerikanische Faulbrut“ in Elbe-Elster festgestellt

 Die Amerikanische Faulbrut wurde in Hirschfeld (Elbe-Elster) festgestellt.
Die Amerikanische Faulbrut wurde in Hirschfeld (Elbe-Elster) festgestellt. FOTO: dpa / Patrick Seeger
HIrschfeld. In einem Bienenbestand in Elbe-Elster ist die Amerikanischen Faulbrut (AFB) festgestellt worden. Um den Standort wurde ein Sperrbezirk eingerichtet. Weitere Auffälligkeiten müssen sofort gemeldet werden.

Im Landkreis Elbe-Elster ist seit vielen Jahren erstmals wieder der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut (AFB) in einem Bienenbestand im Bereich Hirschfeld an der Landesgrenze zu Sachsen amtlich festgestellt worden.

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises hat Maßnahmen nach Bienenseuchen-Verordnung zur Bekämpfung der Tierseuche erlassen.

Die von AFB betroffenen Bienenvölker stehen unter amtlicher Beobachtung. Um den Standort des Ausbruchsbestandes wurde ein Sperrbezirk eingerichtet, der die Flure 20, 14 und 15 der Gemarkung Hirschfeld mit ihren dazugehörigen Flurstücken umfasst.

 Sperrbezirk nach Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut gebildet.
Sperrbezirk nach Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut gebildet. FOTO: LK EE

Imker müssen Auffälligkeiten an ihren Bienenvölkern melden

Innerhalb des Sperrbezirks werden alle Bienenvölker durch amtliche Tierärzte klinisch untersucht und beprobt. Einwanderungen von Bienenvölkern in den Sperrbezirk sind verboten.

Alle Imker werden aufgefordert, klinische Auffälligkeiten an ihren Bienenvölkern umgehend an das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft (Tel.: 03535 46-2682 oder per E-Mail: veterinaeramt@lkee.de) zu melden.

Sofern dies der Fall ist, haben Imker an ihrem Bienenstand keine Veränderungen, wie das Entfernen von Bienenvölkern, von Waben und Wabenteilen vorzunehmen. Gewonnener Honig darf nicht zur Verfütterung an Bienen genutzt werden.

AFB keine Gefährdung für Verbraucher

Die AFB stellt keine Gefährdung für Verbraucher beim Verzehr von Honig oder anderen Bienenprodukten dar. Bei der AFB handelt es sich um eine Erkrankung der Bienenvölker, bei der ausschließlich die Bienenbrut befallen wird.

Aus diesem Grund erinnert das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft daran, dass jeder Halter von Bienen seinen Betrieb spätestens bei Beginn der Tätigkeit unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift und der Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Bienenvölker anzumelden hat.

Die Anzeigen nimmt das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Elbe-Elster - 04916 Herzberg, Nordpromenade 4a, Tel.: 03535 462682, Fax: 03535 462687 entgegen.

(pm/leh)