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| 02:37 Uhr

Beschlossen: Agreda in Elsterwerda findet nun doch statt

Elsterwerda. Nachdem sie wegen unsicherer Finanzierungslage schon auf der Streichliste des Haushaltssicherungskonzeptes der Stadt Elsterwerda stand, haben die Abgeordneten in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend nun doch grünes Licht für die Durchführung der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Agreda gegeben. Sie kann damit im September des nächsten Jahres wie ursprünglich geplant stattfinden. Frank Claus

Auslöser ist das klare Bekenntnis des Verbandes zur Förderung des ländlichen Raumes, Pro Agro. Der hat zugesichert, den Etat von bisher 15 000 Euro zu verdoppeln und darüber hinaus auch personelle Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Messe zu geben.

Bürgermeister Dieter Herrchen zufolge haben die Stadtverordneten diese Willensbekundung sehr positiv aufgenommen und damit das Projekt auch von der Streichliste genommen. Nun komme es aber darauf an, die Landwirtschaftsschau, die in den zurückliegenden Jahren Aussteller und Besucher verloren hatte, wieder zu einem Magnet im Süden Brandenburgs werden zu lassen. Deshalb wolle der Bürgermeister gleich zu Beginn des Jahres eine Arbeitsgruppe bilden, in der vorhandene Ideen präzisiert und Verantwortlichkeiten festgelegt werden sollen. Vor allem die Landwirtschaft müsse stärker eingebunden werden.