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| 16:38 Uhr

Elbe-Elster-Schüler im Test
Künftige Berufsstarter erkunden ihre Stärken

Auch Eltern absolvierten den Erlebnisparcours.
Auch Eltern absolvierten den Erlebnisparcours. FOTO: Landkreis/Holger Fränkel
Elsterwerda. Zum 9. Mal fand jetzt das Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung für die 7. und 8. Klassen in Elsterwerda statt.

Nicht weniger als etwa 800 Schüler der 7. und 8. Klassen von Ober- und Förderschulen aus den Landkreisen Elbe-Elster und OSL hatten vom 9. bis 12. Oktober in der Elbe-Elster-Halle in Elsterwerda einen 500 Quadratmeter großen Erlebnisparcours für sich entdeckt. Darauf erkundeten sie spielerisch ihre Stärken mit Blick auf die künftige Berufswahl, informiert Landkreis-Pressesprecher Holger Fränkel. Auch die Eltern als wichtigste Berufsberater ihrer Kinder waren bei dieser 9. Auflage des Projektes „komm auf Tour“i eingeladen und wurden darüber informiert, wie sie etwaige Berufswünsche ihrer Kinder mit deren Stärken kombinieren können.

Die beiden Landkreise Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz setzten mit Unterstützung der Agentur für Arbeit Cottbus, der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ und der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH dieses Projekt zur Berufsorientierung und Lebensplanung um.

Auf dem Erlebnisparcours waren Kreativität, Orientierung, Teamarbeit und logisches Denken gefragt. „Jeder Mensch hat unterschiedliche Stärken und Vorstellungen vom eigenen Leben. Finde heraus, was du willst!“ So lautet eine zentrale Botschaft des Projekts.

Beim Elternabend ging es für die Mütter und Väter darum, die Stärken ihrer Kinder einzuschätzen und auch zu Hause mit ihnen darüber zu sprechen. Die Eltern sind die wichtigsten Ansprechpersonen bei der Wahl von Praktikums- und Ausbildungsplatz. Aber auch regionale Angebote wie Beratungsstellen, die Agentur für Arbeit und die Kammern bringen Eltern und Kinder in diesem gemeinsamen Prozess weiter.

So mussten die Eltern feststellen: Ein unaufgeräumtes Jugendzimmer heißt nicht automatisch, dass ihr Kind grundsätzlich unorganisiert und unstrukturiert ist. Vielleicht sind Organisation und Ordnung sogar eine heimliche Stärke – nur eben nicht zu Hause.

(mf)