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| 13:40 Uhr

Feuerwehreinsatz
Bei Hohenleipisch brennen vier Hektar Wald

Löscheinsatz zwischen Hohenleipisch und Kraupa.
Löscheinsatz zwischen Hohenleipisch und Kraupa. FOTO: Veit Rösler
Hohenleipisch/Finsterwalde. Hitze und Dürre haben am Montag erneut zu diversen Feuerwehreinsätzen geführt. Bei Hohenleipisch und Finsterwalde musste die Feuerwehr Waldbrände löschen. Von Bodo Baumert und Veit Rösler

Gegen 11.30 Uhr sind die Feuerwehren rund um Hohenleipisch (Elbe-Elster) am Montag alarmiert worden. Grund war ein Wald- und Wiesenbrand, der sich nach ersten Angaben der Leitstelle auf rund vier Hektar ausgedehnt hatte. 13 Fahrzeuge mit rund 50 Einsatzkräften waren vor Ort und konnten das Feuer zunächst einmal unter Kontrolle bringen.

Ein anfangs kleines Feuer auf einer Wiesenfläche am Wegesrand auf dem Reesberg hatte sich nach der anhaltenden Trockenheit rasend in alle Richtungen ausgebreitet. Landwirt Gottlieb Buffing, der das Feuer zufällig bemerkt hatte, versuchte zunächst die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit Futtermittelwasser zu bekämpfen. Wegen eines in allen Richtungen wechselnden Windes breitete sich das Feuer aber schnell in einem immer größer werdenden Kreis aus. Rasch war der Waldrand erreicht, wo sich die Flammen im Hochwald bis in die Wipfel der Bäume entfalteten.

Ausgerechnet in der Hauptwindrichtung liegt die Grube Gotthold. Dadurch wurde die Löschwasserbeschaffung erschwert. Zäune und Holzbuden der Obstanbauer gerieten in Brand. Dabei breitete sich das Feuer im Rücken der Feuerwehrleute immer weiter aus. Mit schwerer Landwirtschaftstechnik wurden Brandstreifen gepflügt. Umständlich musste das Löschwasser mit Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle geschafft werden.

In der Hauptwindrichtung liegt einer der größten zusammenhängenden Waldbestände des Elbe-Elster-Kreises und des Naturparkes Niedelausitzer Heidelandschaft.

Zuvor hatte es bereits bei Finsterwalde gebrannt. Hier waren laut Leitstelle allerdings nur wenige Quadratmeter Wald betroffen.

Die Walkdbrandwarnstufen lagen am Montag überall in der Lausitz auf der höchsten Gefahrenstufe.