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Bauern und Volksbank helfen Imkern

Am Blühstreifen neben dem Wohngebiet in Elsterwerda-West: Imker Bernd Fuhrmann, Marlene Bormann (Volksbank), Landwirt Matthias Schubert, Beate Schreiber (Volksbank) und Imker Ralf Kulschewski (von links).
Am Blühstreifen neben dem Wohngebiet in Elsterwerda-West: Imker Bernd Fuhrmann, Marlene Bormann (Volksbank), Landwirt Matthias Schubert, Beate Schreiber (Volksbank) und Imker Ralf Kulschewski (von links). FOTO: Frank Claus
Elsterwerda. Die Feldbaugesellschaft GbR Stolzenhain/Prösen hat zum wiederholten Mal mit Unterstützung der Volksbank Elsterland Blühflächen für die Bienen angelegt. Direkt neben dem Wohngebiet in Elsterwerda-West blühen auf 16 Hektar Phazelie, Serradella, Weißer Senf, Buchweizen, Ölrettich, Borretsch, Malven und Sonnenblumen. Frank Claus

Geschäftsführer Matthias Schubert: "Wir haben inzwischen längst einen guten Kontakt zu den Imkern aufgebaut." Das Saatgut kostet immerhin 70 Euro pro Hektar und für die Bodenbearbeitung und das Drillen laufen auch Kosten in Höhe von 150 Euro je Hektar an. Die Volksbank Elsterland hat das Anlegen der Blühfläche mit 500 Euro - Geld, das aus den Reinerlösen des Gewinnsparens stammt - bezuschusst.

Ralf Kulschewski, Vorsitzender des Imkerverbandes Elsterwerda und Umgebung, ärgert jedoch eins: Es gibt immer wieder Menschen, die aus dem Blühfeld Blumen abschneiden und dabei teils weit ins Feld hineinlaufen. Matthias Schubert erklärt, dass das wenig Sinn mache. Die Blumen würden sich in der Vase nicht halten.

Ralf Kulschewski ist froh über den guten Kontakt zu den Landwirten aus Stolzenhain. "Wir haben zu viele Monokulturen, Bäume werden zu oft geköpft und Sträucher und Hecken so verschnitten, dass sie kaum blühen, wenig Sauerstoff produzieren, Schatten spenden und Nistgelegenheiten bieten."